Zum Hauptinhalt springen

Britisches Kriegsschiff trifft in Spanien ein

Die HMS Albion, ein amphibisches Landungsschiff, legte in Santander an. Es ist das erste von drei Kriegsschiffen, die gestrandete Flugpassagiere heimbringen sollen. An der Aktion wird inzwischen Kritik geübt.

Wegen des Chaos im Luftverkehr organisierte die britische Regierung die Rückreise zumindest eines Teils der gestrandeten Flugpassagiere. Rund 150’000 britische Staatsbürger sitzen nach Angaben der Reiseveranstalter fest. Eingesetzt werden drei Schiffe der Royal Navy: Der Flugzeugträger HMS Ark Royal, das amphibische Angriffsschiff HMS Ocean (es kann auch Helikopter transportieren) und das amphibische Landungsschiff HMS Albion.

Ausserdem soll am Dienstag ein neues Kreuzfahrtschiff von Southampton nach Bilbao auslaufen. In der nordspanischen Hafenstadt sollen etwa 2000 britische Touristen an Bord gehen. Die HMS Albion ist bereits in Santander eingetroffen. Sie soll dort vor allem stecken gebliebene Afghanistan-Soldaten heimbringen.

Bis zu 1000 Personen pro Schiff

Pro Schiff könnten 800 bis 1000 Menschen transportiert werden. Militärexperten kritisierten den Plan, da auch Fährunternehmen noch Kapazitäten hätten. Ausserdem seien die Kriegsschiffe «in keinster Weise komfortabel».

An einer Krisensitzung des britischen Kabinetts wurde gestern beschlossen, die Rückreise über Spanien zu organisieren und dabei die Streitkräfte einzusetzen. Aussenminister David Miliband erläuterte: «Wir beabsichtigen Spanien, Südspanien als Drehkreuz zu nutzen, um die britischen Reisenden aus Europa und weiter entfernten Gebieten nach Hause zu bringen. Viele haben selbst ihre Rückreise organisiert und wir wollen sicherstellen, dass es genügend Busse, Züge, Fähren gibt, um sie so schnell wie möglich über den Kanal zu bringen.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch