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Britische Bahn im Krisen-Sommer

In Grossbritannien sind die Züge regelmässig überfüllt und verspätet – und nun wird auch noch gestreikt.

Nichts geht mehr in London: Bahnreisende warten auf die nächste Reisemöglichkeit (Symbolbild). Foto: Reuters
Nichts geht mehr in London: Bahnreisende warten auf die nächste Reisemöglichkeit (Symbolbild). Foto: Reuters

Im Süden Englands – und besonders in London – rauft sich die Bahnkundschaft in diesem Sommer die Haare. Pendler wie Touristen stehen an Bahnsteigen, an denen sich wenig tut. Hunderte von ­Zügen fallen täglich allein deshalb aus, weil ihre privaten Betreiber reibungs­losen Betrieb nicht gewährleisten können. ­Darüber hinaus sorgt eine Reihe von Arbeitskämpfen für Chaos auf den Schienen wie seit langem nicht mehr. Zuletzt hat am Mittwochmorgen die Eisenbahner-Gewerkschaft RMT einen Streik bei Eurostar ausgerufen – bei der Expressbahn vom und zum Kontinent also, die durch den Eurotunnel fährt. Die erste Arbeitsniederlegung soll heute um Mitternacht beginnen und bis einschliesslich Montag dauern. Eine zweite ist für ein langes Wochenende zwei ­Wochen später geplant.

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