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Berlusconis Sohn muss vor Gericht

Ein Mailänder Gericht hat die Klage gegen den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi wegen Steuerbetrugs abgewiesen. Nun geraten andere Verdächtige ins Visier der Justiz.

Sein Sohn wird wegen Steuerhinterziehung angeklagt: Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi in Rom.
Sein Sohn wird wegen Steuerhinterziehung angeklagt: Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi in Rom.
Keystone

Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss nicht wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung bei seinem Unternehmen Mediaset vor Gericht. Ein Richterin in Mailand wies die Klage gegen den Regierungschef heute ab. Die Richterin hat entschieden, dass Berlusconis Sohn Pier Silvio Berlusconi, sowie zehn andere Angeklagte sich aber vor Gericht verantworten müssen.

Berlusconis Anwalt Niccolo Ghedini zeigte sich erfreut über die Entscheidung: «Berlusconi hatte damit nichts zu tun.» In dem Fall geht es um angeblichen Steuerbetrug beim Verkauf von Filmrechten durch Mediaset. Auch nach Niederlegung der Klage laufen gegen Berlusconi in Mailand weiterhin drei aktive Verfahren.

dapd/wid

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