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Berlusconi verkauft seine Skandalvilla

Die Residenz geriet wegen der Partys des italienischen Regierungschefs mit jungen Frauen in den Fokus der internationalen Medien. Jetzt will Berlusconi seine Villa auf Sardinien teuer verkaufen.

Trotz des stolzen Preises hat Berlusconi bereits Interessenten: Villa Certosa in Porto Rotondo.
Trotz des stolzen Preises hat Berlusconi bereits Interessenten: Villa Certosa in Porto Rotondo.
Keystone

450 Millionen Euro verlangt der Ministerpräsident für die Villa Certosa im renommierten Badeort Porto Rotondo an der sardischen Costa Smeralda, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung «Sole 24 Ore» am Donnerstag.

Trotz der riesigen Summe, die Berlusconi verlangt, fehlt es laut dem Blatt nicht an Interessenten. Zwei russische Magnaten, zwei arabische Prinzen und ein Londoner Unternehmer haben Interesse für Berlusconis Sommerresidenz signalisiert.

Europäische Top-Politiker waren in der Villa zu Besuch

Die Villa liegt in einem 80 Hektar grossen Park mit exotischen Pflanzen, um die sich Berlusconi selbst kümmert. Auf dem Gelände befinden sich zwei Seen, ein künstlicher Vulkan und ein Amphitheater für Aufführungen. Die Villa Certosa ist seit 1988 Berlusconis Sommerresidenz. Der italienische Ministerpräsident liebte es, im August Regierungschefs und Präsidenten in der 2500 Quadratmeter grossen Villa mit atemberaubendem Ausblick auf das Meer einzuladen.

2005 hatte der damalige britische Premierminister Tony Blair Berlusconi in seiner Villa besucht. 2003 hatte der italienische Regierungschef den russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Sardinien eingeladen. Im August 2008 war auch der damalige tschechische Premierminister Mirek Topolanek eingeladen worden, der von einem Fotografen nackt in Berlusconis Villa abgelichtet wurde.

(SDA)

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