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Berlusconi denkt nicht an Rücktritt

Laut Medienberichten soll der italienische Ministerpräsident in einer geheimen Abmachung Lega-Chef Umberto Bossi seinen Rücktritt auf Ende Jahr versprochen haben. Berlusconi hat nun Stellung dazu genommen.

Ein Dorn im Auge: Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi.
Ein Dorn im Auge: Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi.
Keystone

Italiens Premier Silvio Berlusconi hat Medienberichte über eine geheime Abmachung mit dem Bündnispartner Lega Nord dementiert, wonach er Ende des Jahres zurücktreten und so den Weg für Neuwahlen frei machen wolle. Einen derartigen Pakt gebe es nicht, sagte er.

Seine Regierung werde im Gegenteil bis Ende der Amtszeit 2013 im Sattel bleiben, versicherte Berlusconi in der Nacht auf Donnerstag im Gespräch mit Journalisten nach dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.

Die Frage nach dem Pensionsalter

Zuvor hatte bereits die Lega Nord dementiert, dass es eine entsprechende Abmachung gebe. Italienische Medien hatten berichtet, dass sich der umstrittene Regierungschef mit der Lega auf Neuwahlen geeinigt und dafür die Zustimmung der Lega zu einer umstrittenen Rentenreform erhalten habe.

Demnach sollten Männer und Frauen laut Plänen der Regierung zur Rentenreform ab 2026 mit 67 Jahren in den Ruhestand treten. Bisher lag das Pensionsantrittsalter bei 65 Jahren.

SDA/jak

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