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Beobachter, mehr nicht

Athen hat Moskau bisher nicht um Hilfe gebeten. Laut einem Kreml-Sprecher spielt Geld für die russisch-griechischen Beziehungen noch «keine Rolle».

Der griechische Gast wirkt locker: Alexis Tsipras am 8. April dieses Jahres bei Wladimir Putin in Moskau. Foto: Alexander Zemlianichenko (Reuters)
Der griechische Gast wirkt locker: Alexis Tsipras am 8. April dieses Jahres bei Wladimir Putin in Moskau. Foto: Alexander Zemlianichenko (Reuters)

Nur ein paar nüchterne Zeilen kamen am Montagnachmittag zum Ausgang des Referendums in Griechenland aus dem Kreml: Präsident Wladimir Putin unterstütze Athen in seinen Bemühungen, einen Weg aus der Krise zu finden. In einem Telefonat habe der griechische Premierminister Alexis Tsipras den russischen Präsidenten über die Lage im Land informiert und versichert, «dass die Kontakte mit den europäischen Kreditgebern fortgesetzt werden», sagte Putins aussenpolitischer Berater Juri Uschakow. Die Initiative zu dem Telefonat ging dem Kreml zufolge von Athen aus.

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