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«An den Toren der Macht»

Der FN-Triumph bei den Regionalwahlen stärkt die Präsidentschaftsambitionen von Marine Le Pen. Aber wie gross sind ihre Chancen?

«Wir sind dazu berufen, die nationale Einheit zu erreichen, die das Land braucht»: FN-Chefin Marine Le Pen.
«Wir sind dazu berufen, die nationale Einheit zu erreichen, die das Land braucht»: FN-Chefin Marine Le Pen.
Reuters

In der ersten Runde der Regionalwahlen in Frankreich ist der Front National (FN) mit rund 28 Prozent der Stimmen auf dem ersten Platz gelandet. Für die Partei von Marine Le Pen ist es das beste Ergebnis ihrer Geschichte bei einer landesweiten Wahl. Wer in den Regionalparlamenten künftig die Mehrheit hat, wird zwar erst in der zweiten Wahlrunde am nächsten Sonntag entschieden. Dennoch: Den triumphalen Erfolg im ersten Durchgang werten zahlreiche Beobachter als politisches Erdbeben. Von einem «Schock» ist die Rede in den Kommentaren der konservativen Zeitung «Le Figaro» und des kommunistischen Blatts «L’Humanité». Die Zeitung «Le Parisien» sieht den FN eineinhalb Jahre vor den Präsidentschaftswahlen «an den Toren der Macht».

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