AfD verdrängt SPD in deutscher Wählergunst

Einer Umfrage zufolge wäre die SPD nur noch die drittstärkste Kraft in Deutschland.

Wird die AfD die SPD als Volkspartei des kleinen Mannes vollends ablösen? AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sitzt neben der SPD-Chefin Andrea Nahles anlässlich einer Messe in München im Oktober 2017.

Wird die AfD die SPD als Volkspartei des kleinen Mannes vollends ablösen? AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sitzt neben der SPD-Chefin Andrea Nahles anlässlich einer Messe in München im Oktober 2017.

Die AfD hat die SPD in einer Umfrage in Deutschland auf Platz drei verdrängt. Im neuesten Insa-Meinungstrend für «Bild» legen die AfD sowie die CDU/CSU um jeweils einen halben Prozentpunkt auf 17 beziehungsweise 28,5 Prozent zu.

Die SPD verliert in der am Dienstag veröffentlichten Befragung hingegen einen halben Punkt auf 16 Prozent. Auch FDP und Linke verlieren jeweils einen halben Punkt auf 9,5 beziehungsweise zehn Prozent. Die Grünen halten mit 13,5 Prozent ihren Wert aus der Vorwoche.

«Die Stellung der SPD als zweitstärkste politische Kraft im Bund ist in Gefahr», sagte Insa-Chef Hermann Binkert zu der Zeitung. Je länger Union und SPD zusammen regierten, umso unwahrscheinlicher werde es, dass sie bei Wahlen noch eine parlamentarische Mehrheit erzielten, fuhr der Experte fort.

Befragt wurden vom 31. August bis zum 3. September insgesamt 2069 Bürger in Deutschland.

nag/chk/sda

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