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400 Bootsflüchtlinge in Italien gelandet

Innerhalb weniger Stunden sind die Einwanderer aus Afrika an der italienischen Küste gestrandet.

An einem Strand auf Sizilien nahmen Beamte 208 Einwanderer fest, die gerade aus ihrem Boot steigen wollten. Unter den Migranten waren 50 Frauen, vier von ihnen waren schwanger. Die Flüchtlinge wurden zu einem Aufnahmezentrum gebracht. Im Mittelmeer südlich von Sizilien las die italienische Küstenwache rund 80 Menschen in einem Boot auf.

Ein italienisches Marineschiff fing ein Boot mit 84 Flüchtlingen ab, das auf dem Weg zur kleinen Insel Lampedusa bei Sizilien war. An der Küste Kalabriens trafen zudem im Abstand von wenigen Minuten zwei Schlauchboote mit 46 Männern aus Afghanistan ein. Zwei der Männer wurden als mutmassliche Schlepper festgenommen.

Dieses Jahr 15'000 Flüchtlinge

In Italien kamen in diesem Jahr nach Angaben des Innenministeriums bereits 15'000 Bootsflüchtlinge an, das sind etwa doppelt so viele wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die zum Grossteil aus Afrika stammenden Flüchtlinge reisen meist auf nicht hochseetauglichen Schiffen über das Mittelmeer.

Ort der Hoffnung für afrikanische Bootsflüchtlinge: Die Insel Lampedusa im Mittelmeer.

(SDA)

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