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1800 Flüchtlinge kommen in Piräus an

Die Lage der Migranten in Griechenland wird immer dramatischer. Die flüchtenden Menschen strömen in die Hafenstadt Piräus.

Überfüllte Wartehallen: Syrische Flüchtlinge warten in der Hafenstadt Piräus. (28. Februar 2016)
Überfüllte Wartehallen: Syrische Flüchtlinge warten in der Hafenstadt Piräus. (28. Februar 2016)
Pantelis Saitas, Keystone
Ein kleiner Junge erholt sich von den Reisestrapazen.
Ein kleiner Junge erholt sich von den Reisestrapazen.
Yorgos Karahalis, Keystone
Fern von der Heimat, eine ungewisse Zukunft vor sich – die Bilder sprechen eigentlich für sich.
Fern von der Heimat, eine ungewisse Zukunft vor sich – die Bilder sprechen eigentlich für sich.
Thanassis Stavrakis, Keystone
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Die Menschen hatten in den vergangenen Tagen aus der Türkei zu den griechischen Inseln der Ostägäis übergesetzt. Gemäss der Hafenverwaltung von Piräus handelt es sich um 1800 flüchtende Personen, die am Montagmorgen in der Stadt angekommen sind. Auch im Zentrum Athens spielten sich indes chaotische Szenen ab: Am zentralen Viktoria-Platz verbrachten Hunderte Flüchtlinge – darunter auch Familien mit Kleinkindern – die Nacht im Freien, wie Augenzeugen berichteten.

Der nördliche Nachbar Griechenlands, Mazedonien, gestattet seit inzwischen mehr als einer Woche täglich nur wenigen Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak die Weiterfahrt nach Mitteleuropa. Mehrere Tausend Migranten harrten aus diesem Grund in Zelten und unter Planen auf der griechischen Seite der Grenze aus.

Zu Fuss unterwegs nach Norden

Tausende Migranten sind mit allen möglichen Verkehrsmitteln und auch zu Fuss gen Norden unterwegs in der Hoffnung, doch noch einen Weg zu finden, weiter nach Mitteleuropa zu kommen, berichteten griechische Medien.

Die griechischen Auffanglager, mehrere Wartehallen in Piräus und die Hallen eines alten, geschlossenen Flughafens von Athen, sind überfüllt, wie das Staatsfernsehen berichtet.

(SDA)

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