Zum Hauptinhalt springen

Erfolgreiche Nachhilfe in Patriotismus

Die Russen sind während der Olympischen Spiele näher zusammengerückt. Den Impuls dazu haben wohl die Kritiker aus dem Ausland geliefert.

Zwiebeltürme tanzen durchs Fischt-Stadion: Alle jubeln.
Zwiebeltürme tanzen durchs Fischt-Stadion: Alle jubeln.
Keystone

Für einen Moment war Wladimir Putin am Wochenende die Miene des freundlichen Gastgebers entglitten: Wann die Journalisten wohl lernen werden, Sport und Politik nicht zu vermischen, fauchte er auf eine kritische Frage hin die Reporter an.

Wie Sport und Politik vermischt werden, zeigte am gleichen Tag das russische Fernsehen, nachdem die russische Eishockeymannschaft dem US-Team unterlegen war. Erst äusserte Sergej Iwanow, der Leiter von Putins Präsidialadministration nach einem nicht gegebenen russischen Tor Zweifel an der Unabhängigkeit des amerikanisch-schwedischen Schiedsrichterduos. Dann klärte Putins eifrigster Propagandist Dmitri Kisseljow in der Nachrichtensendung «Westi» auf: «Wenn die Amerikaner die Regeln aufstellen, dann werden sie diese immer zu ihren eigenen Gunsten auslegen – wie in der Politik, so auch im Sport.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.