Zum Hauptinhalt springen

Weitere 2000 Tote gefunden

In der Küstenregion Japans, die vom Erdbeben und Tsunami verwüstet wurde, sind zahlreiche Leichen entdeckt worden. Doch die Behörden rechnen mit noch mehr Opfern.

Ein Schiff auf dem Haus, Otsuchi, Präfektur Iwate. (22. März 2011)
Ein Schiff auf dem Haus, Otsuchi, Präfektur Iwate. (22. März 2011)
Reuters
Rettungstruppen bereiten sich in einer Turnhalle in Sumita auf ihren Einsatz vor. (14. März 2011)
Rettungstruppen bereiten sich in einer Turnhalle in Sumita auf ihren Einsatz vor. (14. März 2011)
AFP
...sowie den Rettungskräften das Leben erschwert. (16. März 2011)
...sowie den Rettungskräften das Leben erschwert. (16. März 2011)
Reuters
1 / 19

Rettungskräfte haben in der japanischen Erdbebenregion etwa 2000 Leichen entdeckt. Die Toten seien an der Küste der Präfektur Miyagi gefunden worden, berichtete der japanische Sender NHK am Montag. Die Präfektur war durch das Erdbeben der Stärke 8,9 und den anschliessenden Tsunami am Freitag besonders schwer zerstört worden.

Die Behörden würden sich um die Bergung kümmern, hiess es weiter. Die an den Stränden verteilt liegenden Leichen seien bei Inspektionsflügen in der Region Miyagi von Hubschraubern aus entdeckt worden. Zuvor hatte die Polizei die Zahl der Toten durch die Naturkatastrophen offiziell mit 1600 angegeben. Es wird aber wegen den zahlreichen Vermissten mit mehr als 10'000 Opfern gerechnet.

Sorgen wegen Verstrahlung von Lebensmitteln

Singapur will wegen der Probleme in den japanischen Atomanlagen die Einfuhr von Nahrungsmitteln aus Japan auf mögliche Verstrahlungen untersuchen. Es handle sich dabei um eine Vorsichtsmassnahme und es würden Proben der importierten Ware genommen, erklärte die Nahrungsmittelbehörde des Stadtstaates am Montag. Bei der Untersuchung auf eine mögliche radioaktive Verstrahlung hätten frische Produkte wie Fisch Vorrang.

In Singapur gibt es zahlreiche japanische Restaurants; besonders Sushi ist bei den Menschen sehr beliebt. Im Reaktor 3 des Atomkraftwerks Fukushima 1 in Japan hatte es am Montag zwei Explosionen gegeben. Zwar blieb der Reaktorbehälter nach Angaben des Betreibers Tepco offenbar intakt, die genauen Folgen des Vorfalls, bei dem auch mehrere Menschen verletzt wurden, waren aber noch unklar. Zuvor hatte es bereits im Reaktor 1 eine Explosion gegeben.

dapd

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch