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So soll der Super-GAU verhindert werden

Wenn der geschmolzene Kern herunterfällt, könnte es zum Schlimmsten kommen.

TA-Grafik mr/Quelle: Pilgrimwatch. SDA

Mehr als zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami an der Ostküste Japans kämpfen die Ingenieure verzweifelt gegen die drohende nukleare Katastrophe. Im Atomkraftwerk Fukushima waren sieben Reaktorblöcke in «nicht stabilem Zustand», wie Georg Schwarz, Vizedirektor der Schweizer Nuklearsicherheitsbehörde Ensi, gestern Abend erklärte. In zwei Reaktoren, den Reaktorblöcken 1 und 3 im Werk Fukushima Daiichi, sind die Brennstäbe beschädigt oder sogar teilweise geschmolzen. Nun haben die Ingenieure die letztmögliche Massnahme ergriffen, um den drohenden GAU zu verhindern: Sie fluten den Sicherheitsbehälter – auch Containment genannt – mit Meerwasser, um den überhitzten Reaktor zu kühlen.

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