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«Man akzeptiert es oder verlässt das Land»

In Japans Hauptstadt leben die Menschen unter erschwerten Bedingungen. Ein Schweizer erzählt Redaktion Tamedia, wie er seinen Alltag in Tokio bewältigt und wann er die Stadt verlassen würde.

Demonstrativer Verzehr von Gemüse aus verstrahltem Gebiet: Regierungssprecher Yukio Edano (rechts) beisst in eine Erdbeere.
Demonstrativer Verzehr von Gemüse aus verstrahltem Gebiet: Regierungssprecher Yukio Edano (rechts) beisst in eine Erdbeere.
Keystone
Der Alltag in Tokio: Ungewöhnlich dunkel: Das Ausgangsviertel Shibuya.
Der Alltag in Tokio: Ungewöhnlich dunkel: Das Ausgangsviertel Shibuya.
AFP
Die andere Seite: In einer Sporthalle in Tokio wurden Flüchtlinge aus der Krisenregion untergebracht.
Die andere Seite: In einer Sporthalle in Tokio wurden Flüchtlinge aus der Krisenregion untergebracht.
AFP
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Wie ist die Lage in Tokio? Ich lebe in Minato-ku, einem Geschäftsviertel von Tokio. Hier hat es viele Leute auf der Strasse, es ist schönes Wetter. Auf den ersten Blick ist nicht vieles anders als vor dem Erdbeben. Hier gibt es auch keine Stromunterbrechungen, wie in den Vororten von Tokio. In den zentralen Gebieten der Hauptstadt gibt es nur wenig Einschränkungen, ausser, dass die meisten Rolltreppen ausser Betrieb sind oder viele Geschäfte schon früher als üblich schliessen.

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