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«Alle tragen ein Dosimeter auf sich»

50 japanische Techniker riskieren in Fukushima unter hoher Strahlenbelastung ihre Gesundheit. Roland Bönzli, Pikettingenieur im Kernkraftwerk Mühleberg, versucht, sich in ihre verzweifelte Situation hineinzuversetzen.

«Es gibt Strategien, sich auch in der Nähe des havarierten Reaktors in Fukushima vor hoher Strahlung abzuschirmen»: Der zu Reinigungszwecken geöffnete Reaktordruckbehälter im Kernkraftwerk Mühleberg.
«Es gibt Strategien, sich auch in der Nähe des havarierten Reaktors in Fukushima vor hoher Strahlung abzuschirmen»: Der zu Reinigungszwecken geöffnete Reaktordruckbehälter im Kernkraftwerk Mühleberg.
Andreas Blatter

Herr Bönzli, muss man die paar Dutzend Techniker, die in Fukushima an der vordersten Strahlenfront kämpfen, als Todeskommando bezeichnen?

Roland Bönzli: Nein, das sind nicht Selbstmörder, die dort arbeiten. Selbst in einer solchen aussergewöhnlichen Situation ist jeder auch noch auf seine Sicherheit bedacht.

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