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Libyen lässt «Geisel-Schiff» frei

Ein seit Wochen im Hafen von Tripolis festgehaltenes italienisches Schiff ist in der Nacht auf heute von den libyschen Behörden freigegeben worden. Der Schlepper «Asso 22» befindet sich auf der Rückreise.

Ist auf dem Weg nach Italien: Der italienische Schlepper «Asso 22».
Ist auf dem Weg nach Italien: Der italienische Schlepper «Asso 22».

Der freigelassene Schlepper «Asso 22» werde am Sonntag zurück erwartet, teilte der in Neapel ansässige Eigentümer Augusta Offshore mit. Nach dem Ablegen nahm die Besatzung Kontakt zur italienischen Marine auf.

Ärzte hätten die Seeleute bereits an Bord untersucht und alle seien in guter Verfassung, hiess es. Zur Besatzung gehören den Angaben zufolge acht Italiener, zwei Inder und ein Ukrainer.

Kein Lösegeld bezahlt

Ein Lösegeld sei für den Schlepper und die Besatzung nicht gezahlt worden, sagte Eigner Mario Mattioli dem Rundfunksender Sky Italia. Vielmehr habe Diplomatie «auf höchster Ebene» zu der Freilassung beigetragen.

Die «Asso 22» war Mitte März von Soldaten der libyschen Regierungstruppen im Hafen von Tripolis festgesetzt worden. Der italienische Ölkonzern Eni hatte den Schlepper gechartert, um ihn bei Ölplattformen vor der libyschen Küste einzusetzen.

dapd/pbe

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