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«Jetzt sind es schlichtweg zu viele Flüchtlinge»

Der Strom der Menschen, die aus Libyen heraus wollen, reisst nicht ab. Die Menschen, die es über die Grenze nach Tunesien geschafft haben, haben Angst zu reden. Unter ihnen sollen auch afrikanische Söldner sein.

Leben unter misslichen Bedingungen: Flüchtlinge verbrennen an der Grenze von Tunesien in einem Lager ihren Abfall. (7. März 2011)
Leben unter misslichen Bedingungen: Flüchtlinge verbrennen an der Grenze von Tunesien in einem Lager ihren Abfall. (7. März 2011)
Keystone
Männer aus Bangladesh überqueren die Grenze zu Tunesien.
Männer aus Bangladesh überqueren die Grenze zu Tunesien.
Keystone
In der Nähe von Ras Ajdir, liybische Seite. Ghadhafi-Anhänger skandieren vor den Flüchtlingen für Ghadhafi. (2. März)
In der Nähe von Ras Ajdir, liybische Seite. Ghadhafi-Anhänger skandieren vor den Flüchtlingen für Ghadhafi. (2. März)
Monica Fahmy
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Der unaufhaltsame Strom von Menschen, die nur noch aus Libyen raus wollen, bringt die Tunesier ans Limit. In Ras Jedir ist die Stimmung am Sonntagnachmittag angespannter als am Samstag. Barsch weist ein Grenzbeamter Einreisende an, sich gefälligst zu beeilen. Auch Frauen und Kinder werden unfreundlich zur Seite gedrückt. Am Boden liegen leere Wasserflaschen, Biscuit-Verpackungspapier, Saft-Tetrapacks. Auf ihren Habseligkeiten sitzen Menschen im Müll und warten auf die Weiterreise.

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