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«Flüchtlinge sollen in die Lombardei oder Venetien»

Italiens Regierung fürchtet eine «Invasion von 1,5 Millionen Menschen», die das Land «in die Knie» zwingen würde. Am schlimmsten würde es Sizilien erwischen. Zwischen Süd- und Norditalien gibts nun Polemiken.

Solche Szenen sollen verhindert werden: Ein Flüchtlingsboot aus Tunesien kommt auf Lampedusa an. (7. Mai 2011
Solche Szenen sollen verhindert werden: Ein Flüchtlingsboot aus Tunesien kommt auf Lampedusa an. (7. Mai 2011
Keystone
Entkräftet: Eine Gruppe von afrikanischen Flüchtlingen auf Lampedusa. (30. April 2011)
Entkräftet: Eine Gruppe von afrikanischen Flüchtlingen auf Lampedusa. (30. April 2011)
Keystone
Die italienische Küstenwache hat ihre Präsenz vor der Insel Lampeduas verstärkt.
Die italienische Küstenwache hat ihre Präsenz vor der Insel Lampeduas verstärkt.
Keystone
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Der Aufruhr im Maghreb und insbesondere das Chaos in Libyen könnten zu einer beispiellosen Flüchtlingswelle führen. Bereits kursieren Schreckensszenarien, die von bis zu 1,5 Millionen Flüchtlingen ausgehen. Grosse Nervosität herrscht vor allem in Italien. Die Diskussionen über den Umgang mit den Flüchtlingen sind nicht frei von Polemiken, ganz im Gegenteil. Wieder einmal herrscht dicke Luft zwischen einigen Politikern aus Nord- und Süditalien. Und in Sizilien macht sich in der Bevölkerung Angst und Verunsicherung breit. Denn nach Lampedusa wäre Sizilien die nächste Station, dort würde zunächst der grösste Teil der Flüchtlinge verteilt.

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