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Er will seinen libyschen Pass erst zurück, wenn Ghadhafi weg ist

Weil er als Oppositioneller mit dem Tod bedroht wurde, floh der Libyer Jamal Ibrahim 1984 in die Schweiz. Nach wie vor setzt sich der Mediziner für seine Landsleute ein.

«Wir wollen die Leute ermutigen, sich weiter gegen Ghadhafi zu wehren»: Jamal Ibrahim, Oberarzt Radiologie im Spital Thun.
«Wir wollen die Leute ermutigen, sich weiter gegen Ghadhafi zu wehren»: Jamal Ibrahim, Oberarzt Radiologie im Spital Thun.
Valérie Chételat

«Ich bin glücklich und wütend zugleich», sagt Jamal Ibrahim. «Glücklich darüber, dass das diktatorische System in Libyen endlich ein Ende zu finden scheint, und wütend über den Völkermord, der derzeit geschieht.»

Ibrahim floh 1984 aus Libyen in die Schweiz, nachdem das Regime von Diktator Muammar al-Ghadhafi damit gedroht hatte, ihn zu erhängen. Er bezeichnet sich als «aktiven Oppositionellen gegen Ghadhafi». Der 56-Jährige hat in Libyen Medizin studiert und ist heute Oberarzt in einem öffentlichen Spital. Er ist mit einer Schweizerin verheiratet und lebt in einem Vorort von Bern.

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