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«Die Lage ist hoch explosiv»

Gestern passierten zwei iranische Kriegsschiffe den Suezkanal. Militärexperte Albert Stahel über das Ziel dieser Aktion und die Höhe des Zolls, den Teheran bezahlt hat.

«Der Iran betreibt Schattenboxen»: Kriegsschiff der iranischen Marine passiert den Suezkanal.
«Der Iran betreibt Schattenboxen»: Kriegsschiff der iranischen Marine passiert den Suezkanal.
Reuters
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«Die Durchfahrt der beiden Zerstörer ist eine klare Machtdemonstration», sagt Strategie- und Militärexperte Albert Stahel gegenüber Redaktion Tamedia.

Es handelt sich um die erste Fahrt ins Mittelmeer einer iranischen Flotte seit 1979 – dem Jahr, in dem im Iran die islamische Revolution stattfand. Der Iran habe sich seinen Ausflug ins Mittelmeer einiges kosten lassen. Angeblich habe Ägypten einen Zoll von 200'000 bis 300'000 Dollar für das Passieren der Schiffe verlangt, schreibt «Welt.de.» Das Ziel der Flotte ist der israelische Nachbarstaat Syrien, ein Verbündeter des Irans. Es wird spekuliert, dass sich vor allem Material für kriegerische Zwecke an Bord befindet.

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