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Ägypter bejubeln Westerwelle auf dem Tahrir-Platz

Guido Westerwelle wurde in Kario herzlich empfangen. Die deutsche Bundesregierung will den Ägyptern bei der Neugestaltung ihres Staates finanziell unter die Arme greifen.

Bejubelt und befragt: Guido Westerwelle während seinem Besuch in Kairo.

Eineinhalb Wochen nach dem Sturz von Präsident Hosni Mubarak ist Bundesaussenminister Guido Westerwelle nach Ägypten gereist. Der FDP-Politiker landete am späten Mittwochabend am Flughafen der Hauptstadt Kairo.

Am Donnerstag wollte Westerwelle unter anderem zu Gesprächen mit Ministerpräsident Ahmed Schafik, Aussenminister Ahmed Abul Gheit, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, sowie mit Friedensnobelpreisträger Mohammed al-Baradei und ägyptischen Bloggern zusammenkommen.

Unterstützungsgelder in Millionenhöhe

Begleitet wird der Vizekanzler von Entwicklungsminister Dirk Niebel und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Ernst Burgbacher (beide FDP). Kurz vor seiner Abreise erklärte Westerwelle: «Wir wollen nach dem gelungenen Beginn der Revolution ein Zeichen setzen, dass wir den Umbruchprozess in Ägypten nach besten Kräften handfest unterstützen.» Ziel seiner Reise sei es, einen umfassenden Eindruck von der Situation im Land zu bekommen und von den Bereichen zu erfahren, in denen deutsche Hilfe erwünscht und notwendig sei.

Niebel wies darauf hin, dass die Bundesregierung 3,25 Millionen Euro für einen regionalen Fonds bereitstelle, aus dem Projekte der politischen Stiftungen vor Ort unterstützt werden sollten. Acht Millionen Euro seien ferner vorgesehen, um die Beschäftigungschancen der jungen Ägypter zu verbessern, und 20 Millionen Euro für Klein- und Mikrokredite.

(dapd)

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