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«95 Prozent der Revolution sind geschafft»

Der Exil-Libyer Saleh Magdub sammelt mit Landsleuten in Olten Informationen aus Libyen und gibt sie an Nachrichtenagenturen weiter. Einen Teil des Blutvergiessens hätte die EU zu verschulden, sagt er.

«Es wird schwierig sein zu vergessen, dass Europa uns nicht geholfen hat»: Saleh Magdub. (Video: Philipp Albrecht)

In Olten laufen die Fäden zusammen. Saleh Magdub sammelt zusammen mit einem halben Dutzend anderen Exil-Libyern in einem Industriequartier im Norden Oltens Informationen aus dem Heimatland. Weil dort keine Auslandanrufe mehr getätigt werden können, kontaktieren Magdub und seine Landsleute jede Stunde ihre Korrespondenten, die in ganz Libyen verstreut sind. Die gesammelten News geben sie an eine Nachrichtenagentur, an den arabischen TV-Sender al-Jazeera und an diverse Zeitungen weiter.

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