Zum Hauptinhalt springen

Der verschwundene Imam in der Terrorpaten-Rolle

Ein Geistlicher soll die Attentäter von Barcelona zum Terror angestachelt haben. Er hat eine kriminelle Vergangenheit.

Thomas Urban
Ein gläubiger Muslim betet in der Moschee von Ripoll.
Ein gläubiger Muslim betet in der Moschee von Ripoll.
Keystone

Für die Ermittler steht es mittlerweile so gut wie fest: Die Mitglieder der Islamistengruppe, die für den Terroranschlag von Barcelona und ein gescheitertes Attentat im Badeort Cambrils verantwortlich gemacht werden, hat ein Imam zu ihren Taten getrieben. Der 34-jährige Geistliche aus Marokko wird seit Dienstag vermisst. Die Polizei vermutet ihn unter den drei Personen, die am Mittwoch bei der Explosion eines Arsenals von Gasflaschen in dem Ort Alcanar 200 Kilometer südwestlich von Barcelona umgekommen sind.

Am Sonntagvormittag fand in der berühmten Kathedrale Sagrada Familia eine Messe für die mittlerweile 15 Opfer von Barcelona und Cambrils statt, an ihr nahm neben dem Königspaar und Ministerpräsident Mariano Rajoy auch der portugiesische Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa teil. Es war bewusst kein Requiem, also eine Messe für Verstorbene. Die Geistlichen trugen grüne Messgewänder, die Farbe symbolisiert im Christentum die Auferstehung und das ewige Leben. Die liturgischen Gebete waren auf Katalanisch, die Predigt und die Fürbitten auf Spanisch.

Messe für die Opfer in der Kathedrale Sagrada Familia (Video: Tamedia/AFP)

Gebetet wurde auch für das Seelenheil der bislang acht toten Mitglieder der islamistischen Terrorzelle: Fünf, die mittlerweile identifiziert worden sind, wurden von Polizisten in Cambrils erschossen, bei den drei Toten von Alcanar stand zunächst die Identität nicht sicher fest. Die Ermittler hatten am Vortag zum Vergleich DNA-Proben von mutmasslichen Verwandten genommen.

«Kämpfer» gegen «Kreuzritter»

Gebildet hatte sich die Gruppe nach den Erkenntnissen der Ermittler im Verlauf der vergangenen zwölf Monate in der Kleinstadt Ripoll im Norden Kataloniens. Eltern und Geschwister der Jihadisten berichteten, sie hätten die Radikalisierung nicht bemerkt. Die jungen Männer zwischen 17 und 34 Jahren hätten sich zwar sehr intensiv mit Religion beschäftigt und auch an allen Gebeten teilgenommen, was keiner von ihnen früher getan habe; doch hätten sie ihr Alltagsleben weitergeführt. Es handelt sich mit einer Ausnahme um marokkanische Staatsbürger, die legal in Spanien lebten. Keiner von ihnen verfügte über eine höhere Bildung, ein Teil hatte die Schule abgebrochen. Einige waren arbeitslos, die anderen hatten prekäre Beschäftigungsverhältnisse.

Einigkeit herrschte unter den befragten Angehörigen, dass der neue Imam von Ripoll für sie eine grosse Autorität geworden sei, er wurde als Inspirator der Terrorakte genannt. Nach Informationen der Lokalmedien hat der Imam in seinen Predigten immer wieder zur Wiedererrichtung des islamischen Kalifats Córdoba aufgerufen, das im Mittelalter das Gebiet des heutigen Spaniens bis auf den Nordrand kontrolliert hatte. Auf die Herrschaft der Mauren berief sich auch die Terrormiliz Islamischer Staat in den Botschaften für ihre spanischen «Kämpfer», es gelte, die «Kreuzritter» zu vernichten.

Konkrete Anleitungen zum Bau von Sprengkörpern?

Die Polizeibehörde in Barcelona schloss am Wochenende nicht aus, dass der Imam auch die konkreten Anleitungen zum Bau wohl mehrerer gewaltiger Sprengkörper aus insgesamt zwei Dutzend grossen Gasflaschen gegeben habe. Der Geistliche war polizeilich erfasst, er hatte eine Freiheitsstrafe wegen Drogenhandels verbüsst. Doch über sein weiteres Vorleben wurde zunächst nichts bekannt ausser dem vagen Hinweis, er habe Kontakte zu Mitgliedern der Islamistenzelle gehabt, die 2004 Bombenanschläge auf vier Madrider Vorortzüge verübt hatten. Dabei waren 191 Menschen zu Tode gekommen.

Der Imam hatte den Berichten zufolge seinem Mitbewohner in Ripoll am Dienstag erklärt, dass er über den Sommer zu seinen Eltern nach Marokko fahren werde. Dies werteten die Ermittler als Hinweis darauf, dass ein grosser Terrorakt unmittelbar bevorstand. In dem Ort distanzierten sich 40 Verwandte der mutmasslichen Terroristen von deren Tun. In einer gemeinsamen Erklärung hiess es: «Nicht in unserem Namen!» Sie stünden loyal zum spanischen Staat. Eine namentlich nicht genannte ältere Verwandte eines der toten Täter sagte im katalanischen Fernsehen: «Wir haben hier in der Gesellschaft unseren Platz gefunden. Wir sind tief betroffen und tief beschämt über das, was unsere Söhne angerichtet haben.»

Der Appell der Mutter

Die Mutter des 22-jährigen Marokkaners, der nach Meinung der Ermittler höchstwahrscheinlich am Donnerstagnachmittag am Steuer eines Lieferwagens 13 Menschen auf der Flaniermeile Las Ramblas im Zentrum Barcelonas getötet hat, rief ihn dazu auf, sich der Polizei zu stellen. Sie wolle ihren Sohn lieber im Gefängnis besuchen, als auf der Beerdigung beweinen. 54 der erfassten 120 Verletzten von den Ramblas befanden sich am Sonntagmittag noch im Krankenhaus, ein Dutzend davon, «in kritischem Zustand.»

Zehntausende nahmen an einem Marsch gegen Terrorismus in Barcelona teil. König Felipe VI (Mitte) steht zwischen dem Premierminister Mariano Rajoy (links) und dem Präsidenten Kataloniens, Carles Puigdemont (rechts). (26. August 2017)
Zehntausende nahmen an einem Marsch gegen Terrorismus in Barcelona teil. König Felipe VI (Mitte) steht zwischen dem Premierminister Mariano Rajoy (links) und dem Präsidenten Kataloniens, Carles Puigdemont (rechts). (26. August 2017)
Luis Gene, AFP
Polizisten zünden in Cambrils Kerzen für die Opfer an. (25. August 2017)
Polizisten zünden in Cambrils Kerzen für die Opfer an. (25. August 2017)
Manu Fernandez/AP, Keystone
Wieder auf freiem Fuss: Polizisten führen Salah El Karib ins Gericht. (22. August 2017)
Wieder auf freiem Fuss: Polizisten führen Salah El Karib ins Gericht. (22. August 2017)
AFP
Ein Richter hat die Ausschaffung von Imam Abdelbaki Es Satty im März 2015 gestoppt, erklärten die Behörden am Mittwoch: Ein Bild des Kopf der Terrorzelle von Katalonien. Bild: Twitter
Ein Richter hat die Ausschaffung von Imam Abdelbaki Es Satty im März 2015 gestoppt, erklärten die Behörden am Mittwoch: Ein Bild des Kopf der Terrorzelle von Katalonien. Bild: Twitter
AFP
Anhörung in Madrid: Neben dem 34-Jährigen müssen sich Mohamed Houli Chemlal ...
Anhörung in Madrid: Neben dem 34-Jährigen müssen sich Mohamed Houli Chemlal ...
Keystone
... und Driss Oukabir vor dem Richter verantworten.
... und Driss Oukabir vor dem Richter verantworten.
Keystone
Die spanische Polizei hat im Versteck der Terrorzelle von Katalonien einen echten Sprengstoffgürtel gefunden: Die Ermittler in Katalonien arbeiten auf Hochtouren. (22. August 2017)
Die spanische Polizei hat im Versteck der Terrorzelle von Katalonien einen echten Sprengstoffgürtel gefunden: Die Ermittler in Katalonien arbeiten auf Hochtouren. (22. August 2017)
Francisco Seco (AP), Keystone
Die Terrorzelle hatte eigentlich einen noch grösseren Anschlag mit Sprengstoff geplant – unter anderem wollten die Jihadisten die Sagrada Família in die Luft sprengen, wie einer der Jihadisten vor Gericht aussagte: Ein Polizist vor der Basilika Sagrada Família in Barcelona. (20. August 2017)
Die Terrorzelle hatte eigentlich einen noch grösseren Anschlag mit Sprengstoff geplant – unter anderem wollten die Jihadisten die Sagrada Família in die Luft sprengen, wie einer der Jihadisten vor Gericht aussagte: Ein Polizist vor der Basilika Sagrada Família in Barcelona. (20. August 2017)
Pascal Guyot, AFP
Das Tatortfahrzeug von Cambrils war vor dem Anschlag im Raum Paris geblitzt worden: Der schwarze Audi, mit dem die Angreifer auf der Strandpromenade von Cambrils Menschen überfuhren – eine Frau erlag später ihren Verletzungen, fünf weitere Personen wurden verletzt. Die fünf Angreifer wurden von der Polizei erschossen. (18. August 2017)
Das Tatortfahrzeug von Cambrils war vor dem Anschlag im Raum Paris geblitzt worden: Der schwarze Audi, mit dem die Angreifer auf der Strandpromenade von Cambrils Menschen überfuhren – eine Frau erlag später ihren Verletzungen, fünf weitere Personen wurden verletzt. Die fünf Angreifer wurden von der Polizei erschossen. (18. August 2017)
Emilio Morenatti/AP, Keystone
Ramblas-Fahrer erschossen: Polizeieinsatz in Subirats, einem westlichen Vorort Barcelona. (21. August 2017)
Ramblas-Fahrer erschossen: Polizeieinsatz in Subirats, einem westlichen Vorort Barcelona. (21. August 2017)
Emilio Morenatti/AP, AFP
Im Weinberg Ventura Soler wurde der 22-jährige Younes Abouyaaqoub getötet.
Im Weinberg Ventura Soler wurde der 22-jährige Younes Abouyaaqoub getötet.
Manu Fernandez, AFP
Polizisten bewachen in Subirats einen Strassenabschnitt.
Polizisten bewachen in Subirats einen Strassenabschnitt.
Emilio Morenatti/AP, AFP
Sprengstoffspezialisten kommen zum Einsatz.
Sprengstoffspezialisten kommen zum Einsatz.
Lluis Gene, AFP
Wenige Sekunden nach dem Anschlag: Aufnahmen einer Überwachungskamera bei der Markthalle «La Boqueria» sollen angeblich den Hauptverdächtigen zeigen.
Wenige Sekunden nach dem Anschlag: Aufnahmen einer Überwachungskamera bei der Markthalle «La Boqueria» sollen angeblich den Hauptverdächtigen zeigen.
CCTV/El Pais
Nach Younes Abouyaaqoub wird in ganz Europa gesucht.
Nach Younes Abouyaaqoub wird in ganz Europa gesucht.
CCTV/El Pais
Der 22-jährige Marokkaner hat den Lieferwagen in Barcelona gelenkt, wie die Ermittler bestätigen.
Der 22-jährige Marokkaner hat den Lieferwagen in Barcelona gelenkt, wie die Ermittler bestätigen.
Spanische Polizei, AFP
Der Fahrer des Anschlagsfahrzeugs könnte nach Frankreich geflüchtet sein: Die Polizei kontrolliert Grenzübergänge. (20. August 20017)
Der Fahrer des Anschlagsfahrzeugs könnte nach Frankreich geflüchtet sein: Die Polizei kontrolliert Grenzübergänge. (20. August 20017)
Raymond Roig, AFP
Der in Marokko geborene 22-jährige Younes Abouyaaqoub wird gesucht. (20. August 20017)
Der in Marokko geborene 22-jährige Younes Abouyaaqoub wird gesucht. (20. August 20017)
Raymond Roig, AFP
Die spanische Polizei kontrolliert Fahrzeuge an der Grenze zu Frankreich. (20. August 20017)
Die spanische Polizei kontrolliert Fahrzeuge an der Grenze zu Frankreich. (20. August 20017)
Raymond Roig, AFP
Die spanische Polizei kontrolliert Fahrzeuge an der Grenze zu Frankreich. (20. August 20017)
Die spanische Polizei kontrolliert Fahrzeuge an der Grenze zu Frankreich. (20. August 20017)
Raymond Roig, AFP
Die spanische Polizei kontrolliert Fahrzeuge an der Grenze zu Frankreich. (20. August 20017)
Die spanische Polizei kontrolliert Fahrzeuge an der Grenze zu Frankreich. (20. August 20017)
Raymond Roig, AFP
Polizei hat Anschlagspläne durchkreuzt: Eine Polizistin in Alcanar vor Dutzenden Gasflaschen.
Polizei hat Anschlagspläne durchkreuzt: Eine Polizistin in Alcanar vor Dutzenden Gasflaschen.
Jose Jordan, AFP
In der Basilika Sagrada Familia in Barcelona haben Hunderte Menschen der Opfer der Terroranschläge gedacht. An der Messe am Sonntag in dem weltberühmten Gotteshaus nahmen auch das spanische Königspaar Felipe VI. und Letizia teil. (20. August 2017)
In der Basilika Sagrada Familia in Barcelona haben Hunderte Menschen der Opfer der Terroranschläge gedacht. An der Messe am Sonntag in dem weltberühmten Gotteshaus nahmen auch das spanische Königspaar Felipe VI. und Letizia teil. (20. August 2017)
Sergio Barrenechea, AFP
Antwort auf den Terror: Familienangehörige der mutmasslichen Terroristen gehen in Ripoll auf die Strasse. (19. August 2017)
Antwort auf den Terror: Familienangehörige der mutmasslichen Terroristen gehen in Ripoll auf die Strasse. (19. August 2017)
Francisco Seco, Keystone
«Nicht in meinem Namen»: Eine Frau hält in Ripoll ein Plakat in die Luft um zu zeigen, dass sie sich von Terror distanziert.  (19. August 2017)
«Nicht in meinem Namen»: Eine Frau hält in Ripoll ein Plakat in die Luft um zu zeigen, dass sie sich von Terror distanziert. (19. August 2017)
Francisco Seco, Keystone
Der spanische Innenminister Ignacio Zoido sagte nach einer Sitzung mit Experten, man könne «praktisch sagen», dass die Terrorzelle hinter den Anschlägen in Barcelona und Cambrils «total zerschlagen» sei. Die katalanische Polizei widersprach ihm postwendend. (Symbolbild)
Der spanische Innenminister Ignacio Zoido sagte nach einer Sitzung mit Experten, man könne «praktisch sagen», dass die Terrorzelle hinter den Anschlägen in Barcelona und Cambrils «total zerschlagen» sei. Die katalanische Polizei widersprach ihm postwendend. (Symbolbild)
Fernando Alvarado/EPA, Keystone
Hier soll der Imam Abdelbaki Es Satty gewohnt haben: Nach den Anschlägen von Barcelona und Cambrils hat die Polizei die Wohnung in Ripoll durchsucht. (19. August 2017)
Hier soll der Imam Abdelbaki Es Satty gewohnt haben: Nach den Anschlägen von Barcelona und Cambrils hat die Polizei die Wohnung in Ripoll durchsucht. (19. August 2017)
Pau Barrena, AFP
Flaggen wehen auf Halbmast: Der Palacio de Cibeles in Madrid. (18. August 2017)
Flaggen wehen auf Halbmast: Der Palacio de Cibeles in Madrid. (18. August 2017)
Gabriel Bouys, AFP
Am Freitagabend leuchtete die Fassade des Gebäudes, das Sitz der Stadtverwaltung Madrids ist, in den Farben der Flaggen Barcelonas. (18. August 2017)
Am Freitagabend leuchtete die Fassade des Gebäudes, das Sitz der Stadtverwaltung Madrids ist, in den Farben der Flaggen Barcelonas. (18. August 2017)
Javier Lopez/EPA, AFP
epa06149615 Spanish flags fly at a half mast around La Cibeles fountain, in downtown Madrid, Spain, 18 August 2017, a day after the terrorist attacks in Catalonian cities of Barcelona and Cambrils. According to media reports, at least 13 people have died and 100 were injured when a van crashed into pedestrians in Las Ramblas, downtown Barcelona in an incident which Spanish police are treating as a terror attack. Similar attack was conducted in coastal city of Cambrils, where five alleged terrorists, who apparently wore bomb belts, were shot dead by security forces on early morning 18 August after they attacked pedestrians using a vehicle next to a promenade, injuring seven people, including a police officer. Police have stated that the attack in Barcelona and the attack in Cambrils are linked. The Islamic State (IS) has claimed the responsibility for the attack in Barcelona.  EPA/ISABEL MUNOZ
epa06149615 Spanish flags fly at a half mast around La Cibeles fountain, in downtown Madrid, Spain, 18 August 2017, a day after the terrorist attacks in Catalonian cities of Barcelona and Cambrils. According to media reports, at least 13 people have died and 100 were injured when a van crashed into pedestrians in Las Ramblas, downtown Barcelona in an incident which Spanish police are treating as a terror attack. Similar attack was conducted in coastal city of Cambrils, where five alleged terrorists, who apparently wore bomb belts, were shot dead by security forces on early morning 18 August after they attacked pedestrians using a vehicle next to a promenade, injuring seven people, including a police officer. Police have stated that the attack in Barcelona and the attack in Cambrils are linked. The Islamic State (IS) has claimed the responsibility for the attack in Barcelona. EPA/ISABEL MUNOZ
AFP
Im Zentrum Madrids haben die Behörden Zufahrten zu Fussgängerzonen mit Blumenkisten aus Beton blockieren lassen.
Im Zentrum Madrids haben die Behörden Zufahrten zu Fussgängerzonen mit Blumenkisten aus Beton blockieren lassen.
AFP
Bewaffnete Polizisten bewachen die Las Ramblas (19. August 2017)
Bewaffnete Polizisten bewachen die Las Ramblas (19. August 2017)
Lluis Gene, AFP
Am Samstag waren noch 54 Verletzte hospitalisiert, zwölf von ihnen befinden sich in kritischem Zustand: Die Königsfamilie besuchte Opfer der Anschläge in verschiedenen Spitälern – im Bild spricht Prinzessin Letizia mit einem Verletzten in Barcelona. (19. August 2017)
Am Samstag waren noch 54 Verletzte hospitalisiert, zwölf von ihnen befinden sich in kritischem Zustand: Die Königsfamilie besuchte Opfer der Anschläge in verschiedenen Spitälern – im Bild spricht Prinzessin Letizia mit einem Verletzten in Barcelona. (19. August 2017)
Spanisches Königshaus via AP, Keystone
Grossfahndung: Katalanische Polizisten führen einen Verdächtigen in Handschellen ab.
Grossfahndung: Katalanische Polizisten führen einen Verdächtigen in Handschellen ab.
Pau Barrena, AFP
Ort des tödlichen Anschlags: Menschen versammeln sich am Abend um eine Gedenkstätte auf der Ramblas. (18. August 2017)
Ort des tödlichen Anschlags: Menschen versammeln sich am Abend um eine Gedenkstätte auf der Ramblas. (18. August 2017)
Emilio Morenatti/AP, AFP
Am Tag nach dem Anschlag: Eine Polizistin steht auf der Ramblas in Barcelona. (18. August 2017)
Am Tag nach dem Anschlag: Eine Polizistin steht auf der Ramblas in Barcelona. (18. August 2017)
Manu Fernandez/AP
Die Trümmer eines Hauses in Alcanar, einem Ort rund 200 Kilometer südlich von Barcelona. Hier hatte sich in der Nacht auf Donnerstag eine Explosion ereignet. Die Polizei berichtete von einem Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Barcelona.
Die Trümmer eines Hauses in Alcanar, einem Ort rund 200 Kilometer südlich von Barcelona. Hier hatte sich in der Nacht auf Donnerstag eine Explosion ereignet. Die Polizei berichtete von einem Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Barcelona.
Jaume Sellart, AFP
Tausende Menschen versammelten sich um 12 Uhr auf der Placa de Catalunya, wo die tödliche Attacke am Vorabend ihren Anfang nahm, um der Opfer zu gedenken. (18. August 2017)
Tausende Menschen versammelten sich um 12 Uhr auf der Placa de Catalunya, wo die tödliche Attacke am Vorabend ihren Anfang nahm, um der Opfer zu gedenken. (18. August 2017)
Javier Soriano, AFP
Einen Tag nach dem Anschlag ist die Ramblas wieder belebt.
Einen Tag nach dem Anschlag ist die Ramblas wieder belebt.
Leserreporter 20 Minuten
Tatort Cambrils: Die Angreifer rasten auf der Strandpromenade in die Menge, bevor sie von Sicherheitskräften gestoppt wurden.
Tatort Cambrils: Die Angreifer rasten auf der Strandpromenade in die Menge, bevor sie von Sicherheitskräften gestoppt wurden.
Emilio Morenatti, Keystone
Der Tag danach: Die mediale Aufarbeitung der Attacke in Barcelona beginnt. (18. August 2017)
Der Tag danach: Die mediale Aufarbeitung der Attacke in Barcelona beginnt. (18. August 2017)
Manu Fernandez, Keystone
Der Bruder des Verhafteten: Die spanische Polizei sucht nach Mussa Oukabir, der Bruder des in Ripoll verhafteten Driss Oukabir. (Quelle: Facebook)
Der Bruder des Verhafteten: Die spanische Polizei sucht nach Mussa Oukabir, der Bruder des in Ripoll verhafteten Driss Oukabir. (Quelle: Facebook)
AFP
Die Polizei gab dieses Fahndungsfoto von Driss Oukabir heraus. Am Abend wurde aber bekannt, dass er sich bei der Polizei gemeldet haben soll. Angeblich sei ihm der Ausweis gestohlen worden.
Die Polizei gab dieses Fahndungsfoto von Driss Oukabir heraus. Am Abend wurde aber bekannt, dass er sich bei der Polizei gemeldet haben soll. Angeblich sei ihm der Ausweis gestohlen worden.
Spanish National Police/EPA
Das Fahrzeug, welches in Barcelona 13 Menschen getötet hat, wird abtransportiert. (18. August 2017)
Das Fahrzeug, welches in Barcelona 13 Menschen getötet hat, wird abtransportiert. (18. August 2017)
Josep Lago, AFP
Sieben Verletzte, darunter ein Polizist: Sicherheitskräfte sperren in Cambrils eine Strasse ab. (18. August 2017)
Sieben Verletzte, darunter ein Polizist: Sicherheitskräfte sperren in Cambrils eine Strasse ab. (18. August 2017)
Jaume Sellart, Keystone
Spanische Polizisten durchsuchen in Cambrils ein Auto. (18. August 2017)
Spanische Polizisten durchsuchen in Cambrils ein Auto. (18. August 2017)
Jaume Sellart, Keystone
Beschädigter Lieferwagen im Hintergrund: Grosses Polizeiaufgebot auf den Ramblas nach dem Anschlag. (17. August 2017)
Beschädigter Lieferwagen im Hintergrund: Grosses Polizeiaufgebot auf den Ramblas nach dem Anschlag. (17. August 2017)
David Ramos/Getty Images
Politiker und Spitzensportler haben auf den Terroranschlag in Barcelona reagiert: Die britische Premierministerin Theresa May spricht von einem «sinnlosen Verlust von Menschenleben.» (Archivbild)
Politiker und Spitzensportler haben auf den Terroranschlag in Barcelona reagiert: Die britische Premierministerin Theresa May spricht von einem «sinnlosen Verlust von Menschenleben.» (Archivbild)
Keystone
Die Betroffenheit ist überall gross.
Die Betroffenheit ist überall gross.
Giannis Papanikos/AP
Die Polizei sichert die Gegend ab.
Die Polizei sichert die Gegend ab.
Giannis Papanikos, Keystone
Bei der Evakuierung einer Burger-King-Filiale bittet die Polizei die Gäste, das Lokal mit erhobenen Händen zu verlassen.
Bei der Evakuierung einer Burger-King-Filiale bittet die Polizei die Gäste, das Lokal mit erhobenen Händen zu verlassen.
Josep Lago, AFP
Familien flüchten vom Anschlagsort.
Familien flüchten vom Anschlagsort.
Giannis Papanikos/AP
Verletzte werden vor Ort versorgt.
Verletzte werden vor Ort versorgt.
Oriol Duran, Keystone
Passanten helfen einer verletzten Person auf der Ramblas.
Passanten helfen einer verletzten Person auf der Ramblas.
Oriol Duran, Keystone
Schwerbewaffnete Polizeieinheiten suchen nach dem Verdächtigen: Nach spanischem Gesetz müssen ihre Gesichter verpixelt werden.
Schwerbewaffnete Polizeieinheiten suchen nach dem Verdächtigen: Nach spanischem Gesetz müssen ihre Gesichter verpixelt werden.
Andreu Dalmau, Keystone
Um Verletzte sorgen sich die Einsatzkräfte vor Ort.
Um Verletzte sorgen sich die Einsatzkräfte vor Ort.
Quique Garcia, Keystone
Passanten flüchten nach dem Vorfall.
Passanten flüchten nach dem Vorfall.
Oriol Duran, Keystone
Eine Person wird von Rettungskräften aus dem Einkaufshaus «El Corte Inglés» getragen. (17. August 2017)
Eine Person wird von Rettungskräften aus dem Einkaufshaus «El Corte Inglés» getragen. (17. August 2017)
Josep Lago, AFP
Der Fahrer des Lieferwagens soll noch flüchtig sein: Auf Twitter verbreiteten sich schnell Bilder von Augenzeugen des Vorfalls.
Der Fahrer des Lieferwagens soll noch flüchtig sein: Auf Twitter verbreiteten sich schnell Bilder von Augenzeugen des Vorfalls.
Twitter
Polizei und Sanität auf dem abgesperrten Boulevard Las Ramblas.
Polizei und Sanität auf dem abgesperrten Boulevard Las Ramblas.
Josep Lago, AFP
Nachdem ein weisser Lieferwagen in Passanten gerast ist, wird der Bereich abgesperrt.
Nachdem ein weisser Lieferwagen in Passanten gerast ist, wird der Bereich abgesperrt.
Pau Barrena, AFP
Polizisten sind auch in Zivil unterwegs.
Polizisten sind auch in Zivil unterwegs.
Josep Lago, AFP
1 / 64

Der gesuchte 22-Jährige, dessen Bruder zu den Erschossenen von Cambrils gehört, soll auf der Flucht noch in der Innenstadt Barcelonas einen Personenwagen gekapert und dessen Fahrer erstochen haben. Zwei weitere mutmassliche Mitglieder der Zelle sollen sich ebenfalls auf der Flucht befinden. Das 15. Opfer war eine Frau, die in Cambrils auf einem Zebrastreifen überfahren wurde, als fünf Angehörige der Terrorgruppe in einem Audi vor einem Polizeiwagen flüchteten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch