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«Das sind revolutionäre Tendenzen zur Spaltung der Ukraine»

Osteuropahistoriker Gerhard Simon sagt, nach der Eskalation der Gewalt in Kiew könne man eine Spaltung der Ukraine nicht mehr ausschliessen.

Solidarität in den USA: Demonstranten in New York. (23. Februar 2014)
Solidarität in den USA: Demonstranten in New York. (23. Februar 2014)
AFP
Gedenken an die Menschen, die während der Proteste ums Leben kamen: Eine Frau und zwei Kinder zünden eine Kerze an. (23. Februar 2014)
Gedenken an die Menschen, die während der Proteste ums Leben kamen: Eine Frau und zwei Kinder zünden eine Kerze an. (23. Februar 2014)
AFP
Auslöser der Gewalt war offenbar ein Angriff auf eine Polizeisperre am Vormittag gewesen.
Auslöser der Gewalt war offenbar ein Angriff auf eine Polizeisperre am Vormittag gewesen.
Reuters
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In Kiew wird geschossen, das westukrainische Lemberg erklärt sich für unabhängig, die Krim ruft nach Russland. Zerbricht die Ukraine?

Niemand kann diese Frage zurzeit wirklich beantworten. Klar ist, dass die Gräben zwischen Ost und West tiefer geworden sind. Schon seit Ende Januar kann man beobachten, dass sich nicht nur Galizien, sondern die ganze West- und zum Teil auch die Zentralukraine vom System Janukowitsch verabschiedet haben. Das sind revolutionäre Tendenzen zur Spaltung des Landes.

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