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Teheran sieht sich im Zentrum der Welt

Der Iran richtet den Gipfel der 118 blockfreien Staaten aus und erhofft sich davon einen grossen Imagegewinn.

Teheran will sich von der besten Seite zeigen: Mahmoud Ahmadinejad bei einer Feier zur islamischen Revolution. (11. Februar 2010)
Teheran will sich von der besten Seite zeigen: Mahmoud Ahmadinejad bei einer Feier zur islamischen Revolution. (11. Februar 2010)

Die iranische Hauptstadt steht in der nächsten Woche im Zentrum der Welt – zumindest wenn es nach der iranischen Führung geht. Während sich der Iran als Gastgeber der blockfreien Staaten als relevante Macht in Szene setzen will, stehen die nuklearen Anstrengungen Teherans nicht still.

Die Islamische Republik, die wegen ihres umstrittenen Atomprojektes vom Westen boykottiert wird, richtet den Gipfel der 118 blockfreien Staaten aus und erhofft sich davon einen grossen Imagegewinn. 2000 Journalisten sollen der Welt berichten, dass Teheran Zentrum globaler Entscheidungen sei. Davon verspreche sich das Regime mehr Gewicht bei den Atomverhandlungen, sagt ein iranischer Journalist. Um sich von der besten Seite zu zeigen, hat die Regierung 200 Limousinen importiert, die den Delegationen in der nächsten Woche zur Verfügung stehen.

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