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Nordkorea will erneut Langstreckenrakete starten lassen

Der erste Versuch im April war gescheitert. Jetzt will der neue Machthaber Kim Jong-un bereits zum zweiten Mal in seiner Amtszeit eine Langstreckenrakete in die Umlaufbahn schicken.

Das Geschoss war kurz nach dem Start auseinandergebrochen: Ein Soldat steht vor der Rakete, die im April abgefeuert wurde. (8 April 2012)
Das Geschoss war kurz nach dem Start auseinandergebrochen: Ein Soldat steht vor der Rakete, die im April abgefeuert wurde. (8 April 2012)
Keystone

Nordkorea hat für die Zeit zwischen dem 10. und 22. Dezember den Start einer Langstreckenrakete angekündigt. Die Rakete werde einen Beobachtungssatelliten in die Umlaufbahn bringen, erklärte der Koreanische Ausschuss für Raumfahrttechnologie heute in Pyongyang. Es wäre der zweite Versuch eines solchen Starts seit der Amtsübernahme von Kim Jong-un, der nach dem Tod seines Vaters Kim Jong-il vor knapp einem Jahr Präsident wurde.

Das Land hatte bereits im April versucht, eine Langstreckenrakete zu starten. Das Geschoss brach jedoch kurz nach dem Start auseinander. Es sollte nach offiziellen Angaben ebenfalls einen Beobachtungssatelliten ins All bringen. Die USA und Südkorea sahen darin eher den Test einer Langstreckenrakete, die mit einem atomaren Sprengsatz bestückt ihr Territorium erreichen könnte.

Höhere Präzision

Der Ausschuss für Raumfahrttechnologie erklärte heute, man habe die Fehler von damals analysiert und die Rakete verbessert. So sei die Präzision der Rakete und des Satelliten erhöht worden.

Der Start dürfte die Spannungen mit Südkorea vor der Präsidentenwahl dort am 19. Dezember verschärfen.

dapd/rbi

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