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Nordkorea droht mit Angriffen auf konkrete US-Ziele

«Die USA sollten nicht vergessen, dass ihre Militärstützpunkte in Japan und Guam in Reichweite unserer Raketen sind», wird die Armeeführung in Pyongyang zitiert.

Das Säbelrasseln geht weiter: Nordkorea testet eine Abwehrrakete. (21. März 2013)
Das Säbelrasseln geht weiter: Nordkorea testet eine Abwehrrakete. (21. März 2013)
Keystone

Nordkorea hat den USA mit Angriffen auf ihre Militärstützpunkte in Japan und Guam gedroht. «Die USA sollten nicht vergessen, dass der Luftwaffenstützpunkt Anderson in Guam, von dem die B-52 starten, ebenso wie die Marinestützpunkte auf der Hauptinsel Japans und auf Okinawa alle in Reichweite» nordkoreanischer Raketen seien, zitierte Nordkoreas amtliche Nachrichtenagentur KCNA aus einer Erklärung der Armeeführung.

Pyongyang reagierte damit offenbar auf Übungsflüge von US-Jagdbombern vom Typ B-52 in Südkoreas Luftraum im Rahmen des jährlichen gemeinsamen Militärmanövers.

Nordkorea versetzte ausserdem seine Armee und seine Bevölkerung in Alarmzustand, wie das südkoreanische Wiedervereinigungsministerium in Seoul mitteilte. Der Alarm sei über den Rundfunk verbreitet worden, sagte ein Ministeriumssprecher. «Wir vermuten, dass es um Manöver der Luftwaffe geht», sagte ein hochrangiger Vertreter der südkoreanischen Regierung.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel nahmen zuletzt deutlich zu, nachdem Pyongyang als Reaktion auf die Verschärfung der UNO-Sanktionen nach seinem dritten unterirdischen Atomtest den Nichtangriffspakt mit dem Süden aufgekündigt hatte. Zuvor hatte Nordkorea bereits den USA mit einem atomaren Erstschlag gedroht.

AFP/chk

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