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Militär auf der Suche nach Tsunami-Opfern

Frühere Bewohner der Region um das AKW Fukushima wagten sich in die gesperrte Zone. Unterdessen haben 22'000 japanische Soldaten mit einer neuen Suche nach den Opfern des Tsunamis begonnen.

Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)  im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Keystone
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Keystone
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Reuters
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Unterstützt werden die japanischen Soldaten von 110 amerikanischen Soldaten. Gesucht wird an Land, auf dem Wasser und von der Luft aus. Ausgenommen ist nur die gesperrte Region um das Unglücks-AKW Fukushima. Dorthin kehrten am Sonntag trotz des Strahlenrisikos frühere Bewohner kurzzeitig zurück, wie japanische Medien am Sonntag berichteten. Die Menschen kamen, um sich ein Bild vom Zustand der Orte zu machen und möglicherweise wichtige persönliche Gegenstände mitzunehmen.

Immer noch harren 150'000 Menschen in den 2400 Notunterkünften aus. Nachdem das Atomkraftwerks Fukushima von dem Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami am 11. März schwer beschädigt worden war, hatten die Behörden angeordnete, dass die Bewohner eine Sicherheitszone von 20 Kilometer um das Kraftwerk verlassen mussten. In einem Bereich von 20 bis 30 Kilometer wurden die Menschen aufgefordert, sicherheitshalber ihre Häuser freiwillig zu verlassen oder in geschlossenen Räumen zu bleiben.

Die Katastrophe vom 11. März hat vermutlich bis zu 25'000 Menschen das Leben gekostet, bislang gibt es aber nur 13'000 bestätigte Tote. Viele Leichen wurden vermutlich von den riesigen Wellen aufs Meer hinaus gerissen, wahrscheinlich werden sie nie gefunden.

SDA/raa

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