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Kasachischer Krimi

Er war einer der einflussreichsten Männer Kasachstans. Jetzt sitzt Rachat Alijew in Wien in Untersuchungshaft. Er muss sich demnächst wegen mehrfachen Mordes vor Gericht verantworten.

Mit Astana, übersetzt die «Hauptstadt», hat sich Kasachstans Diktator Nursultan Nasarbajew selbst ein Monument gesetzt. Foto: Francesco Cocco (Dukas)
Mit Astana, übersetzt die «Hauptstadt», hat sich Kasachstans Diktator Nursultan Nasarbajew selbst ein Monument gesetzt. Foto: Francesco Cocco (Dukas)

Die kasachische Polizei muss tief graben: Die Blechfässer mit den Überresten zweier menschlicher Körper liegen vier Meter unter der Erde. Ihre Knochen sind gebrochen und um die Hälse hängen Drahtschlingen, die auf Tod durch Strangulieren hinwiesen. Weil die Leichen chemisch behandelt sind, bringt erst eine DNA-Analyse an der Berliner Charité Gewissheit: In den Fässern liegen die Überreste von Scholdas Timralijew und Ajbar Chasenow, zweier Manager der kasachischen Nurbank, die Ende ­Januar 2007 spurlos verschwanden.

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