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Kamen die Hacker-Angriffe gegen Südkorea aus China?

Seoul hat eine erste heisse Spur: Mindestens eine Cyber-Attacke gegen Banken und Fernsehsender wurde von einer chinesischen Internet-Adresse aus gestartet.

Das Leben steht still: Hacker-Angriffe legen Banken in Seoul lahm. (20. März 2013)
Das Leben steht still: Hacker-Angriffe legen Banken in Seoul lahm. (20. März 2013)
Keystone

Die Hackerangriffe auf mehrere Fernsehsender und Banken in Südkorea gingen offenbar von einer chinesischen IP-Adresse aus. Das erklärte Park Jae Moon von der südkoreanischen Kommunikationsregulierungsbehörde in Seoul.

«Unbekannte Hacker nutzten eine chinesische IP-Adresse, um die Server der sechs betroffenen Einrichtungen zu kontaktieren und die Schadsoftware zu installieren, die ihre Computer angriff», sagte Park.

Am Mittwoch waren die Computer der Fernsehsender KBS, MBC und YTN, der Banken Shinhan und Nonghyu sowie eines auf Nordkorea spezialisierten Anbieters von Internetdiensten teilweise oder vollständig lahmgelegt worden. Betroffen von dem Internet-Angriff am Mittwoch waren insgesamt 32 000 Rechner.

Die staatliche koreanische Kommunikationskommission hob hervor, dass der Hackerangriff nicht unbedingt von China ausging, da eine chinesische IP-Adresse auch von Hackern aus anderen Ländern genutzt werden kann. Nach den Verantwortlichen des Cyber-Angriffs werde weiter gesucht, sagte Park. Allen Möglichkeiten werde nachgegangen.

Vor ein paar Tagen hatte Pyongyang Südkorea und die USA für eine «anhaltende und intensive» Hackeroffensive verantwortlich gemacht, die mehrere staatliche nordkoreanische Websites fast zwei Tage lang lahmgelegt habe.

sda/dapd/chk

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