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Japan hilft sich selbst

Die japanische Regierung will die Binnenwirtschaft ankurbeln. Sie möchte staatliche Aufträge und ins Sozialsystem investieren. Dazu stellt die Regierung über 70 Milliarden Franken bereit.

Überall präsent: Der starke Yen ist auch in den Einkaufstrassen Tokyos das grosse Thema.
Überall präsent: Der starke Yen ist auch in den Einkaufstrassen Tokyos das grosse Thema.
Keystone

Die japanische Regierung hat am Dienstag einem neuen, riesigen Konjunkturprogramm mit einem Volumen von 5,09 Billionen Yen (rund 70,9 Milliarden Franken) zugestimmt. Ziel des Programms ist es unter anderem die Binnennachfrage anzukurbeln.

Gefördert werden sollen auch staatliche Aufträge. Es sieht zudem Programme zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur Förderung von Kleinunternehmen und der Infrastruktur sowie Investitionen in das Sozialsystem vor.

Starker Yen als Hauptproblem

Das Paket muss noch vom Parlament abgesegnet werden, in dem die Regierungspartei von Ministerpräsident Naoto Kan keine eigene Mehrheit hat. Es ist bereits das zweite Paket zur Stimulierung der Wirtschaft seit Kans Antritt im Juni.

Der Wirtschaft in Japan droht eine Deflation, zudem leidet sie unter dem starken Yen und der Weltwirtschaftslage. Der Yen hat erst am Montag mit 80.41 Yen für einen Dollar ein neues 15-Jahres-Hoch erreicht. Der starke Yen wirkt sich negativ auf die Exporte aus, die er verteuert.

SDA/pbe

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