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Explosionen erschüttern afghanische Hauptstadt

Eine Autobombe und weitere Detonationen, wahrscheinlich ausgelöst durch Selbstmordattentäter, erschütterten Kabul. Anschliessend kam es zu Schusswechseln.

Trauriger Alltag: Autobombenanschlag in Kabul. (16. Januar 2013)
Trauriger Alltag: Autobombenanschlag in Kabul. (16. Januar 2013)
Keystone

Ein Anschlag und mehrere darauf folgende Explosionen haben heute Morgen die afghanische Hauptstadt Kabul erschüttert. In der Nähe eines Gebäudekomplexes der Grenzpolizei stieg eine dichte Rauchsäule auf, berichteten Anwohner der Nachrichtenagentur AFP.

Es seien auch Schusswechsel zu hören gewesen. Die zum Parlament führende Strasse sei abgeriegelt worden. Laut einem örtlichen Polizisten rührte die erste Explosion im Westen der Hauptstadt von einem Autobombenanschlag her.

Ein anderer Polizist sagte der Nachrichtenagentur AP, mindestens ein Selbstmordattentäter habe sich vor Tagesanbruch am Eingang zur Zentrale der Verkehrspolizei in die Luft gesprengt. Mehrere Männer mit Sprengstoffwesten seien in das Gebäude eingedrungen.

Vergangene Woche hatten sechs Selbstmordattentäter das Hauptquartier des afghanischen Geheimdienstes NDS in Kabul angegriffen. Dabei war ein Wachmann getötet worden, dutzende Zivilisten wurden verletzt. Zu dem Anschlag hatten sich die radikalislamischen Taliban bekannt. Der NDS spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Taliban.

SDA/chk

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