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«Es ist wie in einem schlechten Film»

In Tokio hat der Arbeitsalltag unter erschwerten Bedingungen begonnen. Der Japaner Kohei Isohata spricht gegenüber Redaktion Tamedia von seinem Alltag und seinen Sorgen bezüglich der Atomkatastrophe.

Licht aus: Um Strom zu sparen, werden alle Leuchtreklamen in Tokio ausgeschaltet. Die Innenstadt ist aber vom Stromunterbruch verschont. Im Bild der Elektronikladen Yodosbashi-Camera in Shinjuku.
Licht aus: Um Strom zu sparen, werden alle Leuchtreklamen in Tokio ausgeschaltet. Die Innenstadt ist aber vom Stromunterbruch verschont. Im Bild der Elektronikladen Yodosbashi-Camera in Shinjuku.
Keystone
Benzin ist besonders gefragt. Im Norden Tokios.
Benzin ist besonders gefragt. Im Norden Tokios.
Keystone
Die Tageszeitung «Asahi» rückt den Stromunterbruch in Tokio in den Fokus.
Die Tageszeitung «Asahi» rückt den Stromunterbruch in Tokio in den Fokus.
Keystone
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Wie haben Sie den heutigen Montag verbracht? Da ich bald eine neue Stelle antrete, musste ich einige Besorgungen machen. Als ich etwas vor 10 Uhr mit dem Velo zum Bahnhof fuhr, sah ich wie fast alle Läden vom grossen Einkaufshaus bis zum kleinen Geschäft geschlossen waren. Ein Supermarkt öffnete schliesslich um 10:30 Uhr. Wasser und Instantfood waren sofort ausverkauft. Schliesslich konnte ich ein Minimum an Lebensmitteln kaufen. Ich musste rund 30 Minuten an der Kasse anstehen.

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