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«Es gilt als gefährlichster Ort der Welt»

Die Flammen in Russland bedrohen die Atomanlage Majak. Der Boden um die Anlage ist radioaktiv verseucht. Greenpeace ist sehr besorgt über mögliche Folgen, sagt Franziska Rosenmund im Interview.

Ein russischer Soldat kämpft verzweifelt gegen die Feuersbrunst, 13. August in der Nähe der Stadt Shatura.
Ein russischer Soldat kämpft verzweifelt gegen die Feuersbrunst, 13. August in der Nähe der Stadt Shatura.
Keystone
Hilfe aus Washington: Eine US-Militärmaschine landet in Moskau.
Hilfe aus Washington: Eine US-Militärmaschine landet in Moskau.
Reuters
In der Region Ryaza: Ein Mann sucht nach dem Feuer in der Ortschaft Pereldetsi nach Kartoffeln.
In der Region Ryaza: Ein Mann sucht nach dem Feuer in der Ortschaft Pereldetsi nach Kartoffeln.
Keystone
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Im Zusammenhang mit den Bränden in Russland zeigt sich Greenpeace besorgt, dass das Feuer auch auf Atomanlagen übergreifen könnte. Was befürchten Sie? Nun, Atomanlagen bergen per se ein Risiko. Wenn die Brände dort Sicherheitsvorrichtungen beschädigen würden, die Stromversorgung zusammenbricht, dann wird es dramatisch. Unser Fokus richtet sich aber zur Zeit auf die verseuchten Gebiete von Majak, wo 1957 die grösste Atomkatastrophe vor Tschernobyl stattfand. Dort sind heute noch zwei Forschungsreaktoren in Betrieb, zugleich gibt es eine Wiederaufbereitungsanlage und ein Lager für radioaktive Abfälle – ein höchst anfälliges Gebiet also bei einer Brandkatastrophe.

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