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Enges Rennen um die Präsidentschaft Sri Lankas

Die beiden Grossmächte China und Indien kämpfen im strategisch günstig gelegenen Sri Lanka um Einfluss. Der Günstling der Chinesen muss um seine Wiederwahl zittern.

Könnte auch bei Minderheiten im Land punkten: Der Kandidat der Opposition Maithripala Sirisena. Foto: Keystone
Könnte auch bei Minderheiten im Land punkten: Der Kandidat der Opposition Maithripala Sirisena. Foto: Keystone

Indien ist ein Nachbar, China ein Freund. So hat Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapaksa kürzlich die Beziehungen seines Inselstaates zu den beiden rivalisierenden asiatischen Grossmächten beschrieben. Solche Sätze finden Gehör in einer Region, in der China und Indien um die Vormacht ringen. Nun entscheidet sich, ob der seit 2005 amtierende Rajapaksa weiterregieren und somit China das Tor zum Indischen Ozean weiter öffnen wird. Gestern waren mehr als 15 Millionen Menschen in Sri Lanka aufgerufen, zur Wahl zu gehen. Kaum ein Analyst wagte am Donnerstag eine Prognose über den Ausgang. Das Rennen galt als äusserst knapp. Zudem zeichnete sich eine überraschend hohe Wahlbeteiligung ab. Die Ergebnisse werden für heute erwartet.

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