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Die tote Mutter im Rucksack

In Japan haben zahlreiche Familien den Tod greiser Angehöriger nicht gemeldet und während vieler Jahre die Renten der Toten bezogen.

Grausiger Fund: Polizisten tragen Gegenstände aus dem haus des Sohnes.
Grausiger Fund: Polizisten tragen Gegenstände aus dem haus des Sohnes.

In Japan leben über 40 000 Hundertjährige, doch in den letzten Tagen fragten die Sozialdienste nach, wie viele von ihnen wirklich noch leben. Im Tokioter Stadtteil Ota besuchte ein Beamter am Donnerstag die Familien einiger der rüstigen Greise. Kikue Mitsuishi, die 104 Jahre alt sein müsste, schien nicht zu Hause zu sein. Die Polizei wurde beigezogen. Unter dem Druck ihrer Fragen gab der 64-jährige Sohn zu, dass seine Mutter seit neun Jahren tot sei. Die Polizisten fanden einen Rucksack in der Wohnung, in dem der Sohn das Skelett seiner Mutter aufbewahrte.

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