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«Der Prestigeverlust ist enorm»

Die nordkoreanische Rakete Unha-3 – geplant als Geburtstagskerze für Kim Il-sung – fiel ins Meer. Wie wird Pyongyang reagieren? Experte Christoph Pohlmann von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Seoul analysiert die Blamage.

Sorgen für Unruhe: Neue Satellitenbilder einer Versuchsbasis deuten darauf hin, dass Nordkorea weitere Testtunnel gräbt. (18. April 2012)
Sorgen für Unruhe: Neue Satellitenbilder einer Versuchsbasis deuten darauf hin, dass Nordkorea weitere Testtunnel gräbt. (18. April 2012)
Keystone
Gute Miene trotz Blamage: Kim Jong-un winkt. (13. April 2012)
Gute Miene trotz Blamage: Kim Jong-un winkt. (13. April 2012)
AFP
Besorgnis auch in Südkorea: Bei Protesten gegen Nordkoreas geplanten Start einer Langstreckenrakete wird ein Modell mit Kim Jong-un gezündet. (20. März 2012)
Besorgnis auch in Südkorea: Bei Protesten gegen Nordkoreas geplanten Start einer Langstreckenrakete wird ein Modell mit Kim Jong-un gezündet. (20. März 2012)
Reuters
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Herr Pohlmann, in Nordkorea misslang der geplante Raketenstart gründlich. Ungewöhnlich schnell und transparent kommunizierte das Regime den Fehlstart. Woher kommt diese Offenheit? Das Unternehmen ist komplett gescheitert. Selbst die nordkoreanische Führung wird den Absturz der Rakete wohl nicht zu einem Erfolg verklären können. Geheimniskrämerei hätte da auch nicht mehr viel geholfen.

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