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Der Kampfjet, der keiner ist

Der Iran stellte am Wochenende seinen neuen Tarnkappen-Kampfjet, den Qaher-313, vor. Ganz offensichtlich eine Attrappe. Was aber nicht heisst, dass es den Qaher-313 nicht gibt.

«Einzigartig und unvergleichlich»: Der Iran stellte am 1. Februar 2013 seinen neuen Tarnkappen-Kampfjet Qaher-313 den Medien vor. Der Projektverantwortliche ist voll des Lobes.
«Einzigartig und unvergleichlich»: Der Iran stellte am 1. Februar 2013 seinen neuen Tarnkappen-Kampfjet Qaher-313 den Medien vor. Der Projektverantwortliche ist voll des Lobes.
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Kaum flugtauglich: Das Flugzeug ist vergleichsweise klein, die Aussenhaut aus Glasfasern von schlechter Qualität.
Kaum flugtauglich: Das Flugzeug ist vergleichsweise klein, die Aussenhaut aus Glasfasern von schlechter Qualität.
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Lahme Ente: Die Tragflächen sind dick, ein so gebauter Kampfjet wäre nicht fähig, Überschall zu fliegen.
Lahme Ente: Die Tragflächen sind dick, ein so gebauter Kampfjet wäre nicht fähig, Überschall zu fliegen.
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Bizarre Konstruktion: Die Entenflügel sind fix, hinten ist eine Steuerfläche montiert. Es sei fraglich, wie effizient das Höhenruder so funktionieren würde, sagt Reto Seipel.
Bizarre Konstruktion: Die Entenflügel sind fix, hinten ist eine Steuerfläche montiert. Es sei fraglich, wie effizient das Höhenruder so funktionieren würde, sagt Reto Seipel.
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Erstickte Triebwerke: Die kleinen Lufteinlässe auf dem Rumpf legen den Schluss nahe, dass der Qaher-313 kein Kampfjet ist. Im hohen Anstellwinkel erhielten die Triebwerke keine Luft mehr und würden ersticken.
Erstickte Triebwerke: Die kleinen Lufteinlässe auf dem Rumpf legen den Schluss nahe, dass der Qaher-313 kein Kampfjet ist. Im hohen Anstellwinkel erhielten die Triebwerke keine Luft mehr und würden ersticken.
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Platznot: Es hat kaum genug Raum für Treibstoff, Waffen und Avionik, die elektrischen und elektronischen Geräte an Bord eines Flugzeugs.
Platznot: Es hat kaum genug Raum für Treibstoff, Waffen und Avionik, die elektrischen und elektronischen Geräte an Bord eines Flugzeugs.
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Unfertiges Cockpit: Die Instrumente sehen stümperhaft aus. Es fehlen wichtige, in modernen Kampfjets vorkommende Einrichtungen.
Unfertiges Cockpit: Die Instrumente sehen stümperhaft aus. Es fehlen wichtige, in modernen Kampfjets vorkommende Einrichtungen.
Pilot in Gefahr: «Es gibt keinerlei Verriegelungsmechanismen für das Canopy», sagt Reto Seipel. «Und die Schleudersitzlehne ist viel zu kurz.» Das sieht man daran, dass die Kopfstütze auf Schulterhöhe des Piloten ist, der sich mit Mahmoud Ahmadinejad unterhält.
Pilot in Gefahr: «Es gibt keinerlei Verriegelungsmechanismen für das Canopy», sagt Reto Seipel. «Und die Schleudersitzlehne ist viel zu kurz.» Das sieht man daran, dass die Kopfstütze auf Schulterhöhe des Piloten ist, der sich mit Mahmoud Ahmadinejad unterhält.
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«Von A bis Z wurden alle Teile im Iran hergestellt», prahlte Hassan Parvaneh im iranischen Staatsfernsehen. Der Mann ist Projektverantwortlicher des neuen iranischen Tarnkappen-Kampfjets Qaher-313, der am 1. Februar im Beisein von Präsident Mahmoud Ahmadinejad den Medien vorgestellt wurde. Nur drei Länder hätten die Technologie, einen solchen Kampfjet herzustellen, so Parvaneh. Der Qaher-313 sei «einzigartig und unvergleichlich».

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