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Der Job seiner Tochter wird Südkoreas Aussenminister zum Verhängnis

Nach heftigen Protesten hat Yu Myung Hwan seinen Rücktritt erklärt. Dem südkoreanischen Aussenminister wird Günstlingswirtschaft vorgeworfen.

Nach der heftigen Debatte um einen Job für seine Tochter tritt Südkoreas Aussenminister Yu Myung Hwan zurück. Yu habe seinen Rücktritt eingereicht, teilte ein Ministeriumssprecher am Samstag vor Journalisten in Seoul mit. Der Ressortchef übernehme damit die Verantwortung für die Diskussionen um die Anstellung seiner Tochter. Die 35-Jährige hatte vor wenigen Tagen einen sehr gut bezahlten Job im Aussenministerium erhalten, was zu heftigen Protesten führte.

Vor allem sorgten Berichte für Aufregung, dass nur für Yus Tochter die Bewerbungsfrist verlängert worden war. Der Minister sah sich mit Vorwürfen der Günstlingwirtschaft konfrontiert. Auf Druck der Öffentlichkeit hatte er sich am Freitag bereits entschuldigt, zugleich aber jede Einflussnahme und jedes Fehlverhalten seinerseits bestritten. Der nun nachgereichte Rücktritt muss noch von Präsident Lee Myung Bak bestätigt werden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Yonhap will der Staatschef das Rücktrittsgesuch annehmen.

AFP/mrs

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