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Das Waffenlager der militanten Rothemden

Die thailändischen Behörden haben am Samstag Waffen, Munition und Sprengstoff präsentiert, die sie nach eigenen Angaben vom militanten Kern der sogenannten Rothemden beschlagnahmt haben.

Die Behörden zeigten...
Die Behörden zeigten...
Keystone
...Schusswaffen...
...Schusswaffen...
Keystone
...und Brandbeschleuniger.
...und Brandbeschleuniger.
Keystone
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Das in dem am Mittwoch gestürmten Bangkoker Viertel entdeckte Waffenlager sollte aus Sicht der Regierung belegen, dass die angewendete militärische Gewalt nicht unverhältnismässig gewesen sei. Heeressprecher Sansern Kaewkamnerd sagte, die militanten Rothemden hätten die Brände sehr gut vorbereitet gehabt, die unter anderem die Börse, ein Einkaufszentrum und andere Gebäude erfassten.

Nach Behördenangaben wurden in der zwei Monate andauernden Konfrontation 85 Menschen getötet, darunter elf Soldaten und Polizisten. Allein bei der Offensive am Mittwoch seien mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen.

In Bangkok und 24 Provinzen war am Wochenende weiterhin ein nächtliches Ausgehverbot in Kraft. Am Tag kehrte das Leben in der Hauptstadt weitgehend zur Normalität zurück, Geschäfte hatten wieder geöffnet. Ein Regierungssprecher teilte mit, Demonstrationen der Opposition würden erlaubt, solange dabei nicht gegen Gesetze verstossen werde.

ddp/sam

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