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«Das ist kultureller Genozid»

Der Sozialwissenschaftler Adrian Zenz hat als einer der Ersten Indizien für die Internierung von Uiguren öffentlich gemacht. Ein Gespräch über die China Cables.

Adrian Zenz spricht über den Schutz der Grundfreiheiten in Xinjiang, am UNO-Hauptsitz in Genf (13. März 2019). <nobr>Foto: Keystone</nobr>

Adrian Zenz spricht über den Schutz der Grundfreiheiten in Xinjiang, am UNO-Hauptsitz in Genf (13. März 2019). Foto: Keystone

Herr Zenz, wie würden Sie beschreiben, was sich derzeit in der Region Xinjiang abspielt?
Es handelt sich um die grösste Internierung einer ethnisch-religiösen Minderheit seit der Nazi-Zeit. Die chinesische Regierung hat mehr als eine Million Menschen – vor allem Uiguren – in Lager sperren lassen, sie müssen Zwangsarbeit leisten, auch von Folter berichten Augenzeugen. Ausserdem werden regelmässig Kinder ihren Familien entrissen. Ziel ist es, die Kultur und Tradition der Uiguren auszulöschen. Das ist kultureller Genozid.

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