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Chinesischer Volkskongress schliesst Bo Xilai aus

Der in der Gunst der Parteioberen Chinas gefallene Politiker verliert sein Abgeordnetenmandat und damit seine Immunität. Nun ist der Weg frei für einen Prozess gegen ihn.

Der Nationale Volkskongress Chinas hat den gefallenen Politstar Bo Xilai aus seinen Reihen ausgeschlossen. Bo verliert mit seinem Abgeordnetenmandat zugleich seine Immunität, die ihn vor Strafverfolgung schützt, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet.

Dem Politiker droht nun ein Prozess wegen Korruption. Bo war im vergangenen Monat bereits aus der Kommunistischen Partei Chinas ausgeschlossen worden.

Gestürzter Anwärter

Bo war Parteichef und Bürgermeister der Millionenmetropole Chongqing und galt als Anwärter für einen Posten im einflussreichen Politbüro der Partei. Er stand für einen linken Kurs in der chinesischen Politik, musste seine Ämter dann aber wegen Korruptionsvorwürfen aufgeben.

Bos Ehefrau Gu Kailai war im August wegen der Vergiftung des britischen Geschäftsmanns Neil Heywood zum Tode verurteilt worden. Das Strafmass dürfte jedoch in eine lange Haftstrafe umgewandelt werden.

(SDA)

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