Zum Hauptinhalt springen

Chinesen kritisieren Polizeigewalt

Immer öfter wehren sich Bürger gegen brutale und entwürdigende Methoden der Sicherheitskräfte.

2006 wurden in Shenzhen Prostituierte öffentlich gedemütigt.
2006 wurden in Shenzhen Prostituierte öffentlich gedemütigt.
Reuters

In China wächst ganz langsam der Widerstand gegen brutale Polizeimethoden. Schon zum zweiten Mal gibt es in diesem Sommer eine Debatte über die Willkür der Uniformierten. Derzeit geht es um zwei Prostituierte, die nach ihrer Festnahme gefesselt in einer öffentlichen «Scham-Parade» durch die Strassen der Stadt Dongguan geschleift wurden. Wenige Wochen zuvor war die Ehefrau eines Beamten schwer verprügelt worden, weil sie vor dem Büro ihres Mannes mit einer Beschwerdeführerin ohne Parteibeziehungen verwechselt worden war. In beiden Fällen hat eine Welle öffentlicher Empörung im Internet dazu geführt, dass sich die Behörden zu beschwichtigenden Reaktionen veranlasst sahen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.