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China und Südkorea, die beiden neuen Freunde in Ostasien

Der chinesische Staatschef Xi und Südkoreas Präsidentin Park sind beim Gipfel in Seoul zusammengerückt. Wegen des Despoten in Pyongyang, aber auch wegen Japan.

Symbolischer Handschlag: Chinas Präsident Xi Jinping und Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye. Foto: Reuters
Symbolischer Handschlag: Chinas Präsident Xi Jinping und Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye. Foto: Reuters

Südkorea sitzt zwischen allen Stühlen. Zwischen China im Westen und Japan und den USA im Osten; dazu droht von Norden der düstere Bruderstaat, die Diktatur Kims. Und dahinter Russland. Was einst als allseitige Randlage galt, will man in Seoul heute als Mitte verstehen. Der Visionär Roh Moo-hyun, Staats­präsident von 2003 bis 2008, war der Erste, der Südkorea zur Drehscheibe Nordostasiens machen wollte. Und obwohl seine Nachfolger Lee Myung-bak und jetzt Präsidentin Park Geun-hye kein gutes Haar an Roh lassen, führen sie sein Projekt weiter. Seoul will mit allen Seiten zusammenarbeiten.

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