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Bombe verletzt in Burma sieben Menschen

Zum Jahrestag des Aufstandes gegen die Militärregierung explodierte in Rangun bereits die dritte Bombe.

Das teilte ein Krankenhausmitarbeiter mit, der aus Furcht vor Repressalien der Militärregierung seinen Namen nicht genannt wissen wollte. Der Sprengsatz sei im Stadtzentrum von Rangun an einer Bushaltestelle in der Nähe des Rathauses detoniert. Die sechs Verletzten seien ins Spital gebracht worden, hiess es. Armee und Polizei riegelten Augenzeugen zufolge den Anschlagsort rasch ab.

Bereits vor knapp zwei Wochen waren bei der Explosion zweier Bomben in Rangun zwei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Zuvor waren bei einer Explosion in einem Bus in Rangun drei Menschen verletzt worden.

Vor einem Jahr blutige Aufstände

In der Vergangenheit hatte die in Burma herrschende Militärjunta bewaffnete Exil-Gruppen oder ethnisch motivierten Rebellen für derartige Attentate verantwortlich gemacht.

Die Explosionen treffen zusammen mit dem Jahrestag der Aufstände, bei denen die Militärregierung über 30 Menschen erschiessen liess. Es waren die grössten Proteste seit 20 Jahren. Die Junta ist seit 1962 an der Macht.

SDA/oku

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