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17'500 US-Soldaten simulieren Koreakrieg

Die USA und Südkorea haben ein gemeinsames Militärmanöver begonnen. Unklar ist, wie Nordkorea auf die Übung reagieren wird.

Ist mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson in Kontakt: Der türkische Aussenminister Mevlut Cavusoglu. (Archivbild)
Ist mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson in Kontakt: Der türkische Aussenminister Mevlut Cavusoglu. (Archivbild)
Adem Altan, AFP
Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown von den Demokraten unterzeichnete am Freitag eine entsprechende Regelung, die Kalifornien zum sogenannten «Sanctuary State» macht. Der Bundesstaat begrenzt die Zusammenarbeit der Polizei mit den Bundesbehörden, wenn letztere illegale Einwanderer aufspüren wollen. (9. Juni 2010)
Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown von den Demokraten unterzeichnete am Freitag eine entsprechende Regelung, die Kalifornien zum sogenannten «Sanctuary State» macht. Der Bundesstaat begrenzt die Zusammenarbeit der Polizei mit den Bundesbehörden, wenn letztere illegale Einwanderer aufspüren wollen. (9. Juni 2010)
AP Photo/Damian Dovarganes, AFP
Die Finanzmärkte reagieren bei Eskalationen der Atomkrise nervös: Nach der Warnung des US-Präsidenten sackte der Dow Jones vor Börsenschluss ab. (8. August 2017)
Die Finanzmärkte reagieren bei Eskalationen der Atomkrise nervös: Nach der Warnung des US-Präsidenten sackte der Dow Jones vor Börsenschluss ab. (8. August 2017)
Bryan R. Smith, AFP
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Die Streitkräfte der USA und Südkoreas haben trotz neuer Drohungen Nordkoreas ein gemeinsames Militärmanöver begonnen. Im Zentrum der seit langem geplanten elftägigen Übung Ulchi Freedom Guardian stehen computergestützte Simulationen eines Kriegs auf der koreanischen Halbinsel.

Das jährliche Manöver habe wie geplant begonnen, teilte ein Sprecher der US-Streitkräfte in Korea (USFK) am Montag mit. Von den 17'500 amerikanischen Soldaten, die daran teilnähmen, seien 3000 eingeflogen worden. Die USA haben in Südkorea 28'500 Soldaten zur Abschreckung stationiert.

Das Manöver findet inmitten erhöhter Spannungen in der Region statt. Deshalb wird befürchtet, Nordkorea könnte auf die Übung beispielsweise mit neuen Raketentests reagieren.

«Ausdruck der Feindseligkeit»

US-Präsident Donald Trump hatte Nordkorea zuletzt nach zwei Interkontinentalraketentests im Juli mit «Feuer und Wut» gedroht. Die kommunistische Führung in Pyongyang drohte daraufhin, Raketen in Gewässer nahe der US-Pazifikinsel Guam zu feuern, auf der Washington einen strategisch wichtigen Militärstützpunkt unterhält. Letztlich stellte Nordkorea diese Pläne dann aber erst einmal zurück.

Am Sonntag kritisierte die offizielle nordkoreanische Zeitung «Rodong Sinmun» das amerikanisch-südkoreanische Manöver als «Ausdruck der Feindseligkeit». Niemand könne garantieren, «dass die Übung nicht in Kampfhandlungen» münde. Das wegen seines Atomprogramms diplomatisch isolierte Land unterstellt den USA regelmässig, einen Angriff vorzubereiten, was Washington bestreitet.

(SDA)

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