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Apache-Einsatz zum Schutz vor dem IS erbost die irakische Armee

Als IS-Kämpfer auf eine irakische Stellung vorrückten, eilte die US-Armee mit einem Kampfhelikopter zu Hilfe. Bagdad nimmt ihr dies aber übel.

Fremde Hilfe unerwünscht: Ein Helikopter des Typs Apache über Bagdad. (Archivaufnahme)
Fremde Hilfe unerwünscht: Ein Helikopter des Typs Apache über Bagdad. (Archivaufnahme)
Reuters

Nach der Abwehr eines Angriffs der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf einen Luftwaffenstützpunkt im Westirak zeigt sich Bagdad erbost über die Einmischung der US-Armee. Es gebe keine Notwendigkeit für die Anwesenheit ausländischer Truppen vor Ort, hiess es in einer Freitagnacht veröffentlichten Erklärung ohne Nennung konkreter Staaten.

Nach Recherchen des Fernsehsenders CNN hatte die US-Armee Apache-Helikopter gegen die IS-Angreifer entsandt. Die Jihadisten hatten am Freitag das Camp Ain al-Asad, wo internationale Soldaten Iraker ausbilden, unter Beschuss genommen. Der Angriff war von den irakischen Streitkräften zurückgeschlagen worden.

Keinen Schuss abgefeuert

Die Apache seien dabei lediglich zur Unterstützung der Iraker ausgeflogen und hätten keinen Schuss abgefeuert, meldet CNN unter Berufung auf Militärquellen.

Das Camp war noch am Abend wieder gesichert worden. In der irakischen Regierungserklärung hiess es, ausländische Armeen sollten die Iraker allein mit Ausbildung und Waffen unterstützen. Eine militärische Intervention in Anbar sei unerwünscht: Die irakische Armee habe «ihre Standhaftigkeit und ihr Heldentum» im Kampf gegen die IS-Miliz bereits bewiesen.

SDA

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