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Gegen den permanenten Ausnahmezustand

Allmählich werden in den USA die Schattenseiten des Kampfes gegen den Terror zum Thema.

Wie sehr kann eine offene Gesellschaft Freiheiten ihrer Bürger im Namen der Sicherheit beschränken, ohne sie zu verraten? Sicherheitsmassnahmen am New York Marathon 2013. Foto: Reuters
Wie sehr kann eine offene Gesellschaft Freiheiten ihrer Bürger im Namen der Sicherheit beschränken, ohne sie zu verraten? Sicherheitsmassnahmen am New York Marathon 2013. Foto: Reuters

Die Attentäter waren noch flüchtig, als sich Barack Obama am 18. April 2013 ans schockstarre Boston wandte. Der Präsident gedachte in der Heiligkreuz-Kathedrale der drei Todesopfer und der mehr als 260 Verletzten, die der Anschlag auf den Stadtmarathon gefordert hatte. Er drohte den Bombenlegern mit Vergeltung – und mahnte die Stadt zum Weitermachen: «Ihr werdet wieder rennen.» Letztes Jahr fand der Lauf zum 118. Mal statt, das Begleitprogramm strotzte vor patriotischen Gesten. «Ihr seid der lebende Beweis dafür, dass Amerika niemals, niemals, niemals besiegt werden kann», rief Vizepräsident Joe Biden den Überlebenden des Anschlags zu.

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