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Die Tücken der Unmittelbarkeit

Erneut entschuldigt sich Doris Leuthard für einen umstrittenen Tweet – vom Inhalt distanziert sie sich aber nicht.

Lässt sich nicht auf eine inhaltliche Diskussion ihres Tweets und ihres Satirebegriffs ein: Bundesrätin Doris Leuthard (Archivbild). Foto: Keystone
Lässt sich nicht auf eine inhaltliche Diskussion ihres Tweets und ihres Satirebegriffs ein: Bundesrätin Doris Leuthard (Archivbild). Foto: Keystone

10. November 1989, ein Tag nach dem Mauerfall. Verzweifelt versuchen zwei Journalisten des TA von Aussenminister René Felber (SP) eine Einschätzung zu erhalten. Aber alles Insistieren nützt nichts. Erst am Abend meldet sich ein Sprecher: «Es ist unmöglich, dass Bundesrat Felber zu allen politischen Ereignissen gegenüber Journalisten Stellung nehmen kann. Schliesslich geschieht jeden Tag etwas Wichtiges.»

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