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Zahltag in Washington

Der frühere FBI-Chef James Comey hat mit Donald Trump abgerechnet. Er schilderte den US-Präsidenten als bizarren, quengelnden Rechtsbeuger.

«Das sind Lügen, schlicht und einfach»: James Comey während der Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des Senats. Foto: Drew Angerer (Getty Images)
«Das sind Lügen, schlicht und einfach»: James Comey während der Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des Senats. Foto: Drew Angerer (Getty Images)

Es dauert nur ein paar Minuten, bis das Wort zum ersten Mal fällt. Es ist kein schönes Wort, zumindest keines, das man als Präsident der Vereinigten ­Staaten aus dem Mund eines ehemaligen Direktors des Federal Bureau of Investigation hören will. Lies. Lügen.

Aber so sind die Zeiten in Washington. Der frühere FBI-Chef James Comey sagt vor dem Geheimdienstausschuss des Senats über seine Gespräche mit Präsident Donald Trump aus. Gelassen und adrett sitzt er da. Und er bezichtigt Donald Trump der Lüge. Was der Präsident der Öffentlichkeit über seine Entlassung als Direktor des FBI erzählt habe, all die Vorwürfe, er habe Hillary Clinton unfair behandelt, als er in ihrer E-Mail-Affäre ermittelte, er sei inkompetent und seine Mitarbeiter zweifelten an ihm – «das sind Lügen, schlicht und einfach». Der wahre Grund, warum Trump ihn gefeuert habe, sei Russland.

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